15. Februar 2008 12:27

Gewinneinbruch 

Flaues Anzeigengeschäft beim Medienkonzern Schibsted

Der norwegische Medienkonzern Schibsted verzeichnet einen Gewinneinbruch, Onlinesektor wächst.

Flaues Anzeigengeschäft beim Medienkonzern Schibsted
© APA-FOTO: BPD SALZBURG

Der norwegische Medienkonzern Schibsted hat im vergangenen Jahr einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnet. Der Vorsteuergewinn belief sich laut dem am Freitag veröffentlichten Gesamtergebnis 2007 auf 1,028 Milliarden Kronen (129,3 Millionen Euro). 2006 hatte die Ziffer noch mehr als das Doppelte (2,4 Milliarden Kronen) betragen. Der Umsatz des Konzerns stieg leicht von rund 3,5 auf 3,6 Milliarden Kronen.

Auf das Ergebnis drückten laut dem Konzern unter anderem die schwachen Einnahmen aus dem Anzeigengeschäft - insbesondere im Printmediensektor und beim Schibsted-Flaggschiff, der Osloer Tageszeitung "Aftenposten". Die eingetrübten Wirtschaftsaussichten in Spanien, wo Schibsted vor allem auf dem Gratiszeitungs-Sektor aktiv ist, wirkten sich ebenfalls negativ auf das Anzeigengeschäft aus.

Boomende Online-Sparte
Positiv entwickeln sich laut Schibsted dagegen die Einnahmen aus Online-Anzeigen. In den vergangenen zwei Jahren hatte sich Schibsted von Beteiligungen an mehreren privaten Fernsehsendern getrennt, zuletzt vom schwedischen TV7.




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