30. September 2008 14:33

Killer-Serie 

Ist "Dexter" zur brutal fürs TV?

Er wird als "Amerikas sympathischster Serien-Killer" gefeiert, am Montag gibt es die Fortsetzung von "Dexter" im ORF (23.25 Uhr). Ist die Serie zu brutal fürs TV?

Ist "Dexter" zur brutal fürs TV?
© ORF

Ständig sind Leichen und Leichenteile zu sehen, Blut fließt nicht nur in Strömen, sondern spritzt auch ständig durch die Szenen - das ist "Dexter". Jeweils montags ist "Amerikas beliebtester Serien-Killer" auch im ORF (23.25 Uhr, ORF 1) zu sehen. Stellt sich die Frage, ob "Dexter" fürs frei empfangbare Fernsehen zu brutal ist?

Sympathischer Bulle als Psychopath
Eigentlich ist Dexter Morgen ein sympathischer Polizist, doch sobald es Nacht wird, lebt er seine dunkelsten Seiten aus. Der nette Kumpel wandelt sich zum zynischen und menschenverachtenden Serien-Killer, der durch die Straßen von Miami zieht und Verbrecher beseitigt, die durch die Maschen der Justiz gerutscht sind. Aufruf zur Selbstjustiz?

ORF-Panne am Rande. Mit der Doppelfolge zum Serienstart verärgerte der ORF jene seher, die am Tag nach der Nationalratswahl sowie des Molterer- und Schüsselrücktritts bis 0.25 auf die ZIB 3 warten mussten. "Dexter" startet im ORF mit 191.000 bzw. 140.000 Zuschauern.




Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |
Facebook Kommentare