02. September 2008 09:28

TV-Comback 

Kaiser Palfrader: "Kenne kein Lampenfieber"

"Wir sind Kaiser": Comedy-Regent Robert Heinrich I. gewährt wieder Audienz. Ab Donnerstag auf ORF 1. Der Talk mit ÖSTERREICH.

Kaiser Palfrader: "Kenne kein Lampenfieber"
© ORF

Der Kaiser ist zurück. Seine Majestät Robert Heinrich I. gewährt ab diesen Donnerstag in "Wir sind Kaiser" (22 Uhr, ORF 1) wieder Audienz. Mit bis zu 519.000 Zuschauern entwickelte sich "Die Satire-Talkshow" (Untertitel) zum Kult. Nach längerer TV-Absenz freut sich "Kaiser"-Darsteller Robert Palfrader schon auf die neue Staffel: „Die Lust am Spielen ist da – ganz klar.“

Hicke & Co
Gestern startete Palfrader mit den Aufzeichnungen im Wiener Haus der Industrie – in der ersten Show sind Lobbyist Wolfgang Rosam sowie Meinungsforscherin Sophie Karmasin zu Gast. Thema: die Nationalratswahl. Weiters werden empfangen: Ex-Fußball-Teamchef Josef Hickersberger und Musiker Hubert von Goisern.

Im Kaiserfieber
Doch der TV-Monarch und sein Obersthofmeister Seyffenstein (Rudi Roubinek) sind nicht nur in den zwölf neuen Kaiser-Folgen zu sehen, sondern präsentieren am 10. 9. auch den ORF-Werbepreis Top-Spot (22.50 Uhr, ORF 1). Außerdem erscheint punktgenau zum Neustart von Wir sind Kaiser bei Hoanzl eine dreiteilige DVD-Box der ersten Staffel. ÖSTERREICH sprach vor der Aufzeichnung mit Comedy-Kaiser Robert Palfrader.

ÖSTERREICH: Ihre ersten Gäste sind Wolfgang Rosam und Sophie Karmasin. Auf was dürfen sie sich gefasst machen?

Robert Palfrader: Wir haben damit einen guten Dreh gefunden, um zu kompensieren, dass Politiker – eigentlich meine Lieblingsgäste – wegen der Wahl nicht zum Kaiser kommen dürfen.

ÖSTERREICH: Steigt am letzten Tag das Lampenfieber?

Palfrader: Am Tag der Aufzeichnung bleibt kaum Zeit, nervös zu sein. So etwas wie Lampenfieber kenne ich nicht. Im Gegenteil, ich freue mich wie ein kleines Kind auf die Aufzeichnung vor Publikum.

ÖSTERREICH: Sie kehren aus der Sommerpause zurück. Wo waren Sie?

Palfrader: Wie immer in Österreich. Ich war im Waldviertel, wo ich mich am wohlsten fühle.

ÖSTERREICH: Wie sehr haben Ihnen die politische und die Fernsehbühne gefehlt, macht die Rückkehr Spaß?

Palfrader: Die Lust am Spiel ist da, ganz klar. Auch wenn wir uns fragen, warum die Figuren, die ja in höchstem Maße unsympathisch sind, beim Zuschauern so gut ankommen?

ÖSTERREICH: Wie haben Sie sich auf die neuen Sendungen vorbereitet?

Palfrader: Intensiv. Wir haben bei den Außendrehs mitunter 16, 17, 18 Stunden pro Tag gedreht.

ÖSTERREICH: Wie sieht der Ablauf im Vorfeld einer Aufzeichnung aus?

Palfrader: Nachdem ein Großteil der Sendung für uns nicht vorhersehbar ist und wir wirklich keine Ahnung haben, wie unsere Gäste reagieren, müssen wir uns sehr gut vorbereiten. Rudi Roubinek und ich machen uns Wochen vor einer Sendung Gedanken, wie wir unsere Gäste behandeln.

ÖSTERREICH: Gibt es auch regelmäßige Redaktionssitzungen?

Palfrader: Zwei Tage vor der Sendung ziehen Rudi und ich uns mit all dem Material, das wir gesammelt haben, in ein Kaffeehaus zurück und gehen noch einmal alles durch. Direkt vor der Aufzeichnung finalisieren wir unser Konzept.

ÖSTERREICH: Geht’s in der neuen Staffel in die ehemaligen Kronländer?

Palfrader: Wir haben in Ungarn gedreht, und es ist nur mehr eine Frage der Zeit ... Mehr sag ich nicht.

Mit Robert Palfrader sprach Albert Sachs ÖSTERREICH Life & Style, 2. September 2008




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