05. Oktober 2007 18:33

Makabrer Nachruf 

Kranker Volksmusik-Star Heino entsetzt

Die ARD arbeitet schon an einem Nachruf auf den Kranken Heino, der Volksmusikstar zeigt sich darüber entsetzt.

Kranker Volksmusik-Star Heino entsetzt
© AP

Heino kämpft derzeit mit gesundheitlichen Problemen. Mehr als drei Wochen lag Deutschlands berühmtester Volkssänger ("Blau blüht der Enzian“) mit akuten Herzproblemen im Krankenhaus. Nach seiner Entlassung muss der 68-Jährige in eine Reha-Klinik überwiesen werden.

Doch für die ARD steht Heino offenbar schon mit einem Bein im Grab. Laut Aussagen von Heinos Manager Jan Mewes (37) bereitet man bei dem Sender einen Filmbeitrag vor, der im Falle von Heinos Tod sofort gesendet werden kann, berichtet die "Bild".

Nachrufe für Bundeskanzler und Papst
„Ein Mitarbeiter der ,Tagesschau‘ hat mich angerufen“, erzählt Jan Mewes dem Blatt. „Er teilte mir mir, dass Heino jetzt in den ,Giftschrank‘ käme. Dort lägen auch die Bundeskanzlerin und der Papst. Auf genaue Nachfrage erklärte er mir dann, dass man einen Nachruf auf Heino vorbereite.“

NDR-Sprecher Ralph Coleman zu "Bild": "Zu internen Planungen der ,Tagesschau‘ äußern wir uns grundsätzlich nicht.“ ARD-Chefredakteur „aktuell“ Kai Griffke erklärt das so: „Tatsächlich bereiten wir uns auf den Todesfall bedeutender Persönlichkeiten vor. Diese Nachrufe werden bereits zu Lebzeiten produziert und stets aktualisiert. Im Fall der Fälle kann man sofort reagieren und hat einen Nachruf, der nicht mit heißer Nadel gestrickt ist.“

Totgesagte leben länger
Heino war entsetzt, als er gestern von den ARD-Plänen erfuhr. "Bild" ließ er ausrichten: "Dass das so schnell geht, hätte ich auch nicht gedacht. Aber Totgesagte leben bekanntlich länger. Ansonsten bin ich im Giftschrank in allerbester Gesellschaft. Ganz offensichtlich kommen da ja nur Hochkaräter rein.“




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