28. Oktober 2008 13:46

Münchner Medientage 

Medienflut und Werbewandel

Bei den Münchner Medientage drehen sich die Diskussionen vorwiegend ums Thema Werbung, 8.000 Teilnehmer bei Branchenkongress erwartet.

Medienflut und Werbewandel
© Medientage München

Die Münchner Medientage, einer der größten Branchenkongresse in Europa, stehen von Mittwoch an unter dem Motto "Werbewelt im Wandel - Wert und Wirksamkeit in der digitalen Medienflut". Bayerns frisch gekürter Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) wird die Veranstaltung, die bis Freitag dauert, im Kongresszentrum der Messe München eröffnen. Anschließend spricht James Murdoch, Sohn von Rupert Murdoch und Chef der News Corporation für Europa und Asien, zum Kongressthema.

Werbe-Minus droht
Angesichts der aktuellen Finanzkrise aber auch aufgrund des veränderten Nutzerverhaltens müssen sich Fernseh- und Hörfunksender sowie Printmedien vermehrt auf geringere Werbeeinnahmen einstellen. "Dass es ein Minus wird, davon muss man leider ausgehen. Zu viel Pessimismus ist aber nicht angebracht", sagt der Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), Wolf-Dieter Ring. Der Vorsitzende des Verbandes Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV), Andreas Scherer ("Augsburger Allgemeine"), bestätigt: "Natürlich tut es weh, aber viele Häuser sind heute besser darauf eingestellt." Wirklich absehbar sei das Ausmaß der nahenden Krise jedoch nicht.

8.000 Teilnehmer, 90 Veranstaltungen
Insgesamt erwarten die Veranstalter, die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) und der Freistaat Bayern, rund 8.000 Teilnehmer. Auch zahlreiche österreichische Medienvertreter pilgern wie jedes Jahr nach München, um an den drei Gipfel-Podien und rund 90 Veranstaltungen teilzunehmen.

Details über die Website der Münchener Medientage.




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