23. Juni 2008 14:57

Top-Kongress 

Medientage: "Was bleibt - Was kommt?"

Die 15. Österreichische Medientage unter und die 3. Medienmesse gehen vom 24. bis 26. September im Messezentrum Wien über die Bühne.

Medientage: "Was bleibt - Was kommt?"
© Manstein Verlag

"Was bleibt - Was kommt?" - Diese Frage stellen sich Österreichs Medienmacher heuer im Rahmen der 15. Österreichischen Medientage vom 24. bis 26. September. Eines ist schon mal sicher: Nämlich, dass Doris Bures - die laut Programm als Medienministerin die österreichische Medienpolitik beleuchten soll - wohl nicht kommt. Zumindest nicht in dieser Funktion. Ob stattdessen ihre designierte Nachfolgerin Heidrun Silhavy (S) kommen wird, konnten die Veranstalter bei einer Pressekonferenz am Montag noch nicht sagen.

Schwerpunkt Medienpolitik
Jedenfalls soll die österreichische Medienpolitik vor allem in Hinblick auf die Regulierung durch die EU heuer einen Schwerpunkt der Medientage bilden, sagte Veranstalter Hans-Jörgen Manstein am Montag. Angekündigt hat sich Vizekanzler Wilhelm Molterer (V), der über die "Entwicklung der Medienpolitik in Österreich" referieren soll. Die prominentesten Medienmacher kommen heuer beim Gipfel zum Thema "Medienregulierung und Medienbehörde ante portas - Wie soll die Politik die Medien regulieren" zusammen. Dort diskutieren am Mittwoch, 24. September, von 13.00 bis 15.00 Uhr unter anderem der ZDF-Intendant Markus Schächter, der neue ProSiebenSat.1-Vorstand Andreas Bartl, ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und VÖZ-Präsident Horst Pirker.

Top-Referenten
Ein weiterer Themenkreis sind die neuen Medien, wie Mobile-TV, IP-TV, Peer-to-Peer TV. Der Printgipfel, der traditionell am Donnerstag stattfindet, widmet sich heuer dem Thema Web 3.0 und der Frage wie Verlage diese Herausforderung meistern werden. Hier wird unter anderem der neue WAZ-Geschäftsführer und ehemaliger "Bild"-Manager Christian Nienhaus zu Gast sein. Nach dem Printgipfel findet heuer erstmals die Verleihung des vom "News"-Verlag ausgeschriebenen Alfred Worm Preises statt.

Junge Zielgruppe
Der Freitag ist erstmals auf die junge Zielgruppe ausgerichtet. Statt Podiumsdiskussionen finden verschiedene Seminare rund um das Thema "mobile marketing und gaming" statt. "Wir erwarten uns vom neuen Freitag eine deutliche inhaltliche und aktionsbezogene Bereicherung der österreichischen Medientage", so der Medientage-Organisator Michael Himmer. Parallel zu den Medientagen findet auch wieder die Medienmesse statt, bei der sich rund 100 Aussteller zur Leistungsschau versammeln. Die Medienmesse ist heuer erstmals kostenpflichtig, um vor allem Fachbesucher ins Messezentrum Wien zu locken.




Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |
Facebook Kommentare