01. Februar 2008 20:45

Moderationsdebüt 

Nach Opernball war Stöckls Stimme weg

Trotz Nervosität führte die Ö3-Lady an der Seite von Alfons Haider souverän durch den Abend. Aber tags darauf war die Stimme weg.

Nach Opernball war Stöckls Stimme weg
© APA

Zum ersten Mal führte die Ö3-Frühstückerin am Donnerstagabend live für den ORF durch den Opernball. Gekonnt und souverän absolvierte Claudia Stöckl (41) ihre Ball-Premiere. Doch am Ende des Abends war die Stimme weg. Für ÖSTERREICH bilanziert sie per Mail ihren ersten Ball der Bälle und gesteht: "Es ist viel passiert, was nicht vorgesehen war."

ÖSTERREICH: Sie haben nach der Ball-Übertragung Ihre Stimme verloren. Aus Überanspannung?

Claudia Stöckl: Nein, wir sind beim ersten Einstieg auf dem roten Teppich gestanden ohne Mantel. Und auf dem Red Carpet war es ja eisig kalt. Und in der Oper war es so laut, dass ich die ganze Zeit schreien musste. Gott sei Dank hat sich meine Stimme erst nach der Übertragung verabschiedet.

ÖSTERREICH: Desirée Treichl hat nach dem Ball vor Erleichterung und Freude geweint. Wie ging es Ihnen?

Claudia Stöckl: Bei mir kam eine große Leere. Es war schön, aber zu schnell vorbei. Ich war erschöpft und traurig.

ÖSTERREICH: Wie ist Ihre Bilanz des Opernballs? Was waren die größten Pannen?

Claudia Stöckl: Es ist viel passiert, was nicht vorgesehen war. Die größte Schwierigkeit war unser Tonproblem. Ich habe mich durch den Knopf im Ohr zeitverzögert gehört, und das hat mich sehr nervös gemacht. Als ich mit Tobias Moretti und Cordula Reyer – die beide ja sehr schwer zu interviewen waren – gesprochen habe, hatte ich die ganze Zeit ein lautes Rauschen im Ohr. Schade war auch, dass Dita von Teese nicht zum Interview erschienen ist, weil sie sich am Klo eingesperrt hat. Lugner ist verzweifelt zu uns in die Mittelloge gekommen, weil er nicht wusste, was er machen sollte. Und ohne seinen Stargast ist der Lugner kein wichtiger Gesprächspartner.

ÖSTERREICH: Ganz schön zickig von Frau von Teese, sich einfach auf der Toilette einzusperren. Finden Sie nicht?

Claudia Stöckl: Ich glaube, dass die einfach nicht wusste, was auf sie zukommt. Denn was sich vor der Lugner-Loge abspielt, ist der Wahnsinn. Da herrscht Krieg. Geri Halliwell hat sich auch schon im Klo eingesperrt.

ÖSTERREICH: Wer war auf dem Ball der schwierigste Gesprächspartner?

Claudia Stöckl: Moretti, weil er ungeduldig und einsilbig war. Das war zäh.

ÖSTERREICH: Werden Sie auch 2009 den Opernball wieder moderieren?

Claudia Stöckl: Das wurde noch nicht bestimmt und beschlossen, aber ORF-Chef Wrabetz hat sich nachher bei mir bedankt. Es hat ihm gut gefallen. Ich würde mich jedenfalls freuen und wäre 2009 sehr gern wieder dabei. Der Ball war für mich ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde!

ÖSTERREICH: Letztes Jahr blieben Sie unaufgefordert am Parkettrand stehen. Wurden Sie diesmal aufgefordert?

Claudia Stöckl: Ja. Ich habe bis fünf Uhr früh getanzt.




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