26. März 2008 17:20

Abgeschlossen 

Neu-Vergabe von 21 lokalen Privatradio-Lizenzen

Zehn-Jahres-Zulassung für Privatradios endete am 31. März, 17 der bisherigen Inhaber bekamen die Lizenz wieder.

Neu-Vergabe von 21 lokalen Privatradio-Lizenzen

Die KommAustria hat die Vergabe von 21 neu ausgeschriebenen Privatradiolizenzen abgeschlossen. In 17 Fällen erhielt der bisherige Inhaber die Zulassung für weitere zehn Jahre. Die Lizenzen für die lokalen und regionalen Hörfunkveranstalter wurden im April vergangenen Jahres neu ausgeschrieben, da die gesetzlich vorgesehene zehnjährige Zulassungsdauer mit 31. März 2008 endet.

Lizenz verweigert
In den Versorgungsgebieten "Spittal an der Drau" und "Oberösterreichischer Zentralraum" wurden zwei neue Hörfunkveranstalter zugelassen. Das Versorgungsgebiet "Spittal an der Drau" wurde dem Verein Radio Maria zugesprochen, der "Oberösterreichische Zentralraum" ging an die "On Air" Privatradio GmbH ("Radio Steyr"). Hier erhielten die bisherigen Lizenzinhaber aufgrund der "mangelhaften Ausübung der Zulassung bzw. der unklaren programmlichen Prognose" keine Zulassungen mehr. Die neu eingebrachten Anträge hätten besser abgeschnitten, hieß es.

Lizenz-Inhaber verzichten
In zwei weiteren Fällen hatten sich die bisherigen Zulassungsinhaber nicht wieder beworben: Im Versorgungsgebiet "Bezirk Leoben und östlichen Teil des Bezirks Liezen" erhielt die Privat-Radio Betriebs GmbH ("A1 Radio") eine Hörfunkzulassung. Das Versorgungsgebiet "Osttirol, Oberes Mölltal, Oberes Gailtal, Oberes Drautal, Hermagor, Weißensee" wurde der Radio Osttirol GmbH ("Radio Osttirol") zur Erweiterung ihres Versorgungsgebietes "Osttirol" zugeordnet.

Der letzte Bescheid wurde am 19. März erlassen. Nicht alle Zulassungsbescheide sind rechtskräftig, da diverse Berufungen an den Bundeskommunikationssenat erhoben wurden. "Nach nunmehr zehn Jahren Privatrundfunk in Österreich ist mit den nun erfolgten (Wieder-)Vergaben von lokalen Hörfunkzulassungen ein weiterer nachhaltiger Effekt in der österreichischen Medienlandschaft in Richtung dualer Rundfunk und mehr regionale und lokale Vielfalt erzielt worden", zeigte sich der Behördenleiter Michael Ogris zufrieden.




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