10. Dezember 2008 13:48

ORF 

ORF-Leistungsschau im "Public Value Bericht"

Der ORF legt seinen ersten "Public Value Bericht" vor, 80 Mitarbeiter berichten aus sehr persönlicher Sicht über ihre Rolle im Unternehmen.

ORF-Leistungsschau im "Public Value Bericht"
© ORF

Auf knapp 250 Seiten hat der ORF dokumentiert, in welchem Umfang und in welcher Qualität er den öffentlich-rechtlichen Auftrag erfüllt, beziehungsweise welchen Wert und Nutzen seine Programme ergeben. Dieser nun vorgelegte, erste "Public Value Bericht 07 / 08" sei ein "wichtiges Dokument, das uns in der aktuellen Diskussion um den ORF und seine Finanzlage helfen wird", sagte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz bei der Präsentation am Dienstag.

Wert über Gebühr
Unter dem Titel "Wert über Gebühr" liefert der ORF hier eine Bestandsaufnahme des öffentlich-rechtlichen Selbstverständnisses und eine beispielhafte Leistungsschau. Der Bericht untergliedert die Aktivitäten des ORF in fünf verschiedene Wertdimensionen. Unter dem Stichwort "Individueller Wert" listet der Bericht jene Leistungen auf, die "jedem Einzelnen nutzen", so Wrabetz. Das sind Information, Unterhaltung, Bildung, Wissen, Kinderprogramme etc. Unter "Gesellschaftswert" versteht der Sender jene Angebote, die Menschen in ihrer Lebensart verbinden.

80 Mitarbeiter als Autoren
Weiters gibt es die Kapitel "Österreichwert" und "Internationaler Wert", wobei die Programme mit Österreich-, EU- und globalen Inhalten aufgelistet werden. Die "fünfte Dimension ist der Unternehmenswert", so Wrabetz. Dies bedeutet, dass der ORF seine "Qualität halten und entwickeln sowie seine Effizienz sicherstellen" muss. Der hausintern entstandene Bericht liefert nicht nur zahlreiche Beispiele aus der Programmproduktion, sondern auch 80 Beiträge von ORF-Mitarbeitern, die einen Einblick in ihren Arbeitsalltag geben.

ORF schafft Werte
Hinter diesem ersten Public Value Bericht steht laut Generaldirektor der "Versuch, zu zeigen, dass wir Werte schaffen". "Wir produzieren public value, das unterscheidet uns von jenen Sendern, die shareholder value machen." Auch angesichts der Finanzkrise gelte es, das umfassende Leistungsspektrum des ORF in Zukunft aufrecht zu erhalten, so Klaus Unterberger, Leiter des Public-Value-Kompetenzzentrums im ORF. "Qualität kostet Geld, auch das wollen wir der Öffentlichkeit mit diesem ersten Bericht zeigen."




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