25. Oktober 2007 12:37

Handy TV 

ORF-Tochter will Übertragungs-Lizenz

Die ORF-Sendetechniktochter ORS bewirbt sich für die Übertragung von Handy-TV und will 15 Fernsehkanäle und Radioprogramme anbieten.

ORF-Tochter will Übertragungs-Lizenz

Die ORF-Sendetechniktochter ORS setzt bei der Einführung von Handy-Fernsehen (DVB-H) offenbar auf Kooperation und Transparenz. Wie erwartet bewirbt sich die ORS um die Übertragung von DVB-H und will sich im Vorfeld am 14. November mit Programmanbietern zu einem Runden Tisch zusammensetzen, um ihr Bewerbungskonzept zu diskutieren. Die Ausschreibungsfrist für die Sendeplattform Mux D läuft noch bis 14. Dezember.

In ihrem Bewerbungskonzept plant die ORS derzeit, einen Programm-Mix von bis zu 15 TV-Kanälen und Radioprogrammen via DVB-H auszustrahlen. Der Sendebetrieb soll wie von der Regierung angepeilt "rechtzeitig vor der UEFA EURO 2008 beginnen" und der Netzausbau rasch erfolgen. Innerhalb eines Jahres sollen so 50 Prozent der Bevölkerung die technische Möglichkeit erhalten, DVB-H zu nutzen.

Runder Tisch für Programm-Macher
Jene Programme, die an einer Verbreitung via mobilem Fernsehen interessiert sind, wurden zum Runden Tisch eingeladen und müssen spätestens bis zum 19. November eine Absichtserklärung abgeben. Die Auswahl über die Sender, die dann schließlich tatsächlich auf dem Handy zu sehen sein werden, treffen jene Mobilfunkbetreiber, die die Programmpakete schnüren und vertreiben. Ausnahmen gibt es für ORF 1, ORF 2 und ATV, die im Basispaket vertreten sein müssen, so sie sich darum bewerben und ein angemessenes Entgelt zahlen ("must carry if"-Regel).

Internationale Bewerber
Die ORS rechnet im Bewerbungsverfahren um die Handy-TV-Sendeplattform Mux D mit "einigen auch internationalen" Mitbewerbern, sagte ORS-Sprecher Michael Weber am Donnerstag der APA. Allerdings sei man "guter Hoffnung", dass die ORS "nach der gelungenen Umsetzung von DVB-T auch hier das Vertrauen der Entscheider und Kunden bekommt". Im Vorfeld hatten auch einige Mobilfunkbetreiber - etwa die Mobilkom und One - angekündigt, sich eventuell um die Betreibung des Multiplex bewerben zu wollen.

Wien (APA) - Die ORF-Sendetechniktochter ORS setzt bei der Einführung von Handy-Fernsehen (DVB-H) offenbar auf Kooperation und Transparenz. Wie erwartet bewirbt sich die ORS um die Übertragung von DVB-H und will sich im Vorfeld am 14. November mit Programmanbietern zu einem Runden Tisch zusammensetzen, um ihr Bewerbungskonzept zu diskutieren. Die Ausschreibungsfrist für die Sendeplattform Mux D läuft noch bis 14. Dezember.

In ihrem Bewerbungskonzept plant die ORS derzeit, einen Programm-Mix von bis zu 15 TV-Kanälen und Radioprogrammen via DVB-H auszustrahlen. Der Sendebetrieb soll wie von der Regierung angepeilt "rechtzeitig vor der UEFA EURO 2008 beginnen" und der Netzausbau rasch erfolgen. Innerhalb eines Jahres sollen so 50 Prozent der Bevölkerung die technische Möglichkeit erhalten, DVB-H zu nutzen.

Jene Programme, die an einer Verbreitung via mobilem Fernsehen interessiert sind, wurden zum Runden Tisch eingeladen und müssen spätestens bis zum 19. November eine Absichtserklärung abgeben. Die Auswahl über die Sender, die dann schließlich tatsächlich auf dem Handy zu sehen sein werden, treffen jene Mobilfunkbetreiber, die die Programmpakete schnüren und vertreiben. Ausnahmen gibt es für ORF 1, ORF 2 und ATV, die im Basispaket vertreten sein müssen, so sie sich darum bewerben und ein angemessenes Entgelt zahlen ("must carry if"-Regel).

Die ORS rechnet im Bewerbungsverfahren um die Handy-TV-Sendeplattform Mux D mit "einigen auch internationalen" Mitbewerbern, sagte ORS-Sprecher Michael Weber am Donnerstag der APA. Allerdings sei man "guter Hoffnung", dass die ORS "nach der gelungenen Umsetzung von DVB-T auch hier das Vertrauen der Entscheider und Kunden bekommt". Im Vorfeld hatten auch einige Mobilfunkbetreiber - etwa die Mobilkom und One - angekündigt, sich eventuell um die Betreibung des Multiplex bewerben zu wollen.




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