06. August 2008 10:02

Olympia 

ORF holt Sport-Oldies zurück

Der ORF berichtet 250 Stunden live aus Peking und reaktiviert die Kommentatoren-Altstars Erich Weiss, Robert Seeger und Sigi Bergmann.

ORF holt Sport-Oldies zurück
© ORF

Fernsehmarathon: Zuerst die EURO im eigenen Land. Jetzt die XXIX. Olympischen Sommerspiele in Peking. „Aus österreichischer Sicht gab es noch nie ein so aufregendes Sportjahr“, meint ORF-Sportchef Hans Huber. Insgesamt 250 Stunden berichtet der ORF in den kommenden gut zwei Wochen (8. bis 24. August) von den Sommerspielen in Peking. Dazu gibt es zahlreiche Studiosendungen und Hintergrundberichte.

Rot-weiß-rot
„Unser Fokus liegt selbstverständlich nicht nur auf den publikumswirksamen Bewerben wie Leichtathletik oder Schwimmen, wir sind vor allem überall dort hautnah dabei, wo österreichische Athleten an den Start gehen“, betont Huber.

Insgesamt 32 Redakteure, Reporter und Kommentatoren schickt der ORF nach Peking. Dazu noch rund 50 Techniker. Ein Aufgebot, das größer ist als das sportliche Olympia-Aufgebot Österreichs, das 72 Athleten umfasst.

Peking statt Pension
Von den Spielen in Peking berichtet nicht nur die aktuelle Garde der ORF-Sportredaktion, der ORF reaktiviert für seine Olympia-Mannschaft auch drei namhafte Kommentatoren. Für Erich Weiss (61), Robert Seeger (67) und Sigi Bergmann (70) geht es aus der Pension direkt nach Peking. Weiss – für den ORF seit 1972 bei Olympischen Spielen dabei – kommentiert die Reitbewerbe. Bergmann – für ihn sind es die 19. Olympischen Spiel im Dienst des ORF – tritt nach wie vor als Boxexperte in den Kommentatoren-Ring. Seeger – ebenfalls sei 1972 im ORF-Auftrag bei Olympischen Spielen – lässt sich als Kommentator die Schwimmbewerbe ebenso wenig entgehen wie die Leichtathletik.

Sendezentrale in Wien
Das eigene Basislager für die Spiele in Peking hat der ORF auf dem Küniglberg in Wien aufgeschlagen.

Albert Sachs in ÖSTERREICH (6.8. 2008)




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