21. April 2008 16:24

"Unser Klima" 

ORF startet gemeinsam mit NGOs Klima-Initiative

ORF-Initiative "Unser Klima" fokussiert auf Umweltschutz, Programmschwerpunkt und individueller "CO2-Rechner".

ORF startet gemeinsam mit NGOs Klima-Initiative
© ORF

Nach "Licht ins Dunkel" und "Bewusst. Gesund" erweitert der ORF mit "Unser Klima: Ein Planet. Ein Ziel" sein Engagement nun auf den Umweltbereich. Im Mittelpunkt der Initiative, die gemeinsam mit den Organisationen "CARE", "Global 2000", "Greenpeace", "Klimabündnis" und "WWF" organisiert wird, steht neben medialen Schwerpunktwochen ein "persönlicher Klimarechner". Dieser ermittelt die individuelle CO2-Bilanz und ermöglicht es, diese durch gezielte Aktionen - etwa Spenden oder Lebensstiländerungen - selbst zum Umweltschutz beizutragen.

Welttag der Erde
"Wir wollen durch kontinuierliche Information langfristig eine Bewusstseinsänderung in der Bevölkerung erreichen", sagte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz heute, Montag, bei der Präsentation in Wien. Für die Sendeanstalt selbst soll die Initiative ein weiterer Schritt bei der Erfüllung von Public-Value-Anliegen sein, wie Wrabetz betonte. In den ORF-Medien startet morgen, am 22. April. dem "Welttag der Erde", ein spezifischer Programmschwerpunkt. Bis 10. Mai werden sich 13 verschiedene TV-Sendungen mit dem Thema Klima beschäftigen.

Persönliche CO2-Bilanz
Gleichzeitig soll der "Ich & CO2"-Rechner bis zum Sommer "zumindest 100.000 Österreicher" motivieren, unter http://klima.ORF.at ihre persönliche Klimabilanz zu ermitteln, wie Hildegard Aichberger, Geschäftsführerin von WWF Österreich erklärte. Nach der Beantwortung von zwölf Fragen zu Themen wie Wohnen, Ernährung oder Reisen, erhalten die Teilnehmer Tipps, wie sie ihre eigene CO2-Bilanz sowohl durch die Änderung des Lebensstils als auch durch die finanzielle Unterstützung von ausgewählten Klimaschutzprojekten - vorwiegend in Ländern der Südhalbkugel - verbessern können.

Entwicklungsländer leiden
Wie Vertreter der Umweltschutzorganisationen unisono erklärten, sei dieser globale Aspekt ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Verantwortungsbewusstsein. "Die Ursachen des Klimawandels liegen in den reichen Industrieländern der nördlichen Halbkugel, die armen südlich gelegenen Entwicklungsländer leiden aber durch Katastrophen wie Dürre oder Überschwemmungen am meisten unter den Folgen", so Aichberger. Die Initiative gebe im Unterschied zu anderen Klimarechnern den Menschen die Möglichkeit, selbst etwas zu tun, so Aichberger. Um zu überprüfen, ob es tatsächlich Änderungen gab, erhalten die Teilnehmer - sofern gewünscht - nach einigen Monaten ein Erinnerungs-Mail mit der Aufforderung, den Test nochmals zu machen.

Der CO2-Rechner ist eine Auskoppelung des bereits bestehenden "Fußabdruckrechners" (http://fussabdruck.ORF.at). Auf diesem ermittelten nach WWF-Angaben




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