05. März 2008 17:25

Konflikt 

ORF wegen Thurnher mit Pro 7 im Clinch

ORF ist in der Cause Thurnher über ProSieben verwundert. Breitenecker bleibt bei seiner Darstellung.

ORF wegen Thurnher mit Pro 7 im Clinch
© APA

Anhaltender Konflikt zwischen dem ORF und ProSieben Austria um angebliche Wechselpläne von "Zeit im Bild"-Moderatorin Ingrid Thurnher (ÖSTERREICH berichtete am Mittwoch) zum Privatsender. ProSieben Austria sei über einen Mittelsmann mit einem Gesprächsangebot auf Thurnher zugegangen, stellt ORF-Kommunikationschef Pius Strobl klar.

Der dritte Mann
„Ja, es war eine dritte Person involviert“, räumt ProSiebenAustria-Boss Markus Breitenecker ein. „Aber die kam nicht von unserer Seite.“

"Die Behauptungen des Mini-Sender-Geschäftsführers Breitenecker stimmen - wie so oft - nicht", so Strobl. "Die Trauben sind zwar süß, hängen aber für einen 0,5-Prozent-Marktanteil-Sender doch zu hoch. Manchmal muss man mit Abfuhren auch leben können." Dass ProSieben Austria nach der Absage Thurnhers und ihrem Verbleib im ORF so tue, als hätte die Privatsenderkette auf ein Engagement Thurnhers verzichtet, weil man keine bekannten ORF-Gesichter wolle, bezeichnete Strobl als "Marketing-Schmäh". Aber "verschmähte Liebe tut halt manchmal weh".




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