29. Juli 2008 12:36

Überrumpelt 

Obama in Berlin reingelegt

Amerikaner machen über die Begegnung einer "Bild"-Reporterin mit Barack Obama in einem Berliner Sportstudio lustig.

Obama in Berlin reingelegt

Der "Bild"-Zeitung und "Bild Online" war die Story einen Aufmacher im Politik-Ressort wert: "'Bild'-Reporterin mit Obama im Fitness- Studio." Eine "Bild"-Reporterin traf in einem Berliner Fitness-Studio angeblich zufällig auf den US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama. Das Treffen wird jetzt auch in den USA immer mehr thematisiert. Vor allem Blogger verhöhnen den Bericht als peinlich. Obama meint dazu: "Ich bin reingelegt worden."

Alleine mit Obama
"Während Tausende an der Siegessäule auf ihn warteten, traf ich, die 'Bild'-Reporterin, Barack Obama allein - im Fitnessstudio", schrieb Bild". Judith Bonesky, "City-Talkerin" des Blattes, berichtet in Wort und Bild von ihrem Treffen mit Obama während dessen Berlin-Visite.

Präsidentschafts-Kandidat reingelegt
"Ich bin in dem Sportstudio reingelegt worden", beklagte sich der US-Präsidentschaftskandidat der Demokraten am Sonntag bei Star-Kolumnistin Maureen Dowd in der "New York Times". Laut Obama habe er nicht gewusst, dass es sich um eine "Bild"-Reporterin handelt, sondern vielmehr geglaubt, es mit "einem ganz gewöhnlichen deutschen Mädchen" zu tun zu haben. Auf die Frage, "Kann ich ein Foto haben? Ich bin ein großer Fan." habe er sich überreden lassen und Reggie Love, Obamas Assistent, habe das Foto geschossen.

Reporterin schwärmt von Obama
Die "Bild"-Zeitung veröffentlichte sogar ein Web-Video, in dem die Reporterin über ihre Begegnung mit Obama berichtet: Die Reporterin bezeichnet Obama als "ganz süß", preist Obamas "knackige Hinteransicht" und kann ihr "Glück kaum fassen": "Ich bin jetzt noch in so einem Traum drin."




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