29. August 2007 15:07

Papstbesuch 

Österreichs Mediengroßereignis des Jahres

Großes internationales Interesse, ORF überträgt mehr als 16 Stunden live von allen Orten des Papstbesuches.

Österreichs Mediengroßereignis des Jahres
© ORF

Der Medienwirbel um den Papst hat begonnen. Eine Pressekonferenz am Mittwoch in Wien zum bevorstehenden Papstbesuch war bereits von zahlreichen in- und ausländischen Journalisten besucht. Dem ORF steht rund um den Papstbesuch ein Großeinsatz bevor. Der öffentlich-rechtliche Sender berichtet zum Besuch von Papst Benedikt XVI. in Österreich (7. bis 9. September) mehr als 16 Stunden live.

50 Kameras und eigenes Papst-Studio
Rund 250 Mitarbeiter und mehr als 50 Kameras stehen im Einsatz. Sogar ein Kameraflugzeug gehört zum Übertragungstross. Außerdem richtet der ORF im Haas Haus direkt gegenüber dem Wiener Stephansdom für mehrere Tage ein eigenes Papst-Studio ein. Neben Fernsehen und Radio macht der ORF den Papstbesuch auch in seinem Online-Angebot zum Großereignis. Kernpunkt der Berichterstattung sind die Live-Übertragungen von sämtlichen Orten der Papstvisite via ORF 2.

Schönborn_Wrabetz

Zahlreiche Sondersendungen
Abgerundet wird die Live-Berichterstattung durch eine Reihe von aktuellen Berichten, Magazinen und Diskussionen wie "Universum: Mariazeller Land - Geheimnisvolle Bergwelt zwischen Ötscher und Hochschwab" oder "Menschen & Mächte: Papst Benedikt XVI. - Mein Vatikan". Die Religionssendung "kreuz & quer" widmet sich ebenso dem Papstbesuch wie ein "Runder Tisch" oder der sonntägliche Polit-Talk "Im Zentrum".

Lesen Sie auf der nächsten Seite: 1.500 Journalisten akkreditiert

Das ZDF und der Bayerische Rundfunk (BR) übernehmen große Teile der ORF-Liveberichterstattung. Anfragen von rund 50 anderen Sendern lägen vor, berichtet ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. Besonderes zeige beispielsweise CNN zum Gedenken an die Shoa-Opfer am Judenplatz im Herzen Wiens sowie dem Gedankenaustausch zwischen dem Papst und Paul Chaim Eisenberg , dem Oberrabbiner der Israelitschen Kultusgemiende in Wien, angemeldet.

Sonderbudget des ORF
Der ORF stellt für seine Berichterstattung zum Papstbesuch ein Sonderbudget von 1,2 Millionen Euro zur Verfügung, die allerdings bereits zu Jahresbeginn budgetiert wurden, verrät Wrabetz: "Der Papstbesuch ist eines der wenigen Ereignisse, wo der ORF seinen Stärken als öffentlich-rechtlicher Sender so ausspielen kann wie sonst kaum", betont der ORF-Chef.

Insgesamt sind zum Papstbesuch rund 1.500 Journalisten akkreditiert, berichtet Kardinal Christoph Schönborn.

ATV verlegt Nachrichtenstudio
Auch ATV schließt sich der umfassenden Papstberichterstattung an. Drei Tage lang verlagert Österreichs größter Privatsender seine Nachrichtenredaktion zur Gänze zum Papstbesuch und produziert insgesamt drei Nachrichtensendungen zur Gänze vor Ort.




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