09. Jänner 2008 18:13

Kult-Kaiser 

Palfrader hat einen Spion im Ohr

ÖSTERREICH verrät, woher die Eingebungen von Kaiser Robert Heinrich I. kommen. Top-Quote für den satirische Talkshow.

Palfrader hat einen Spion im Ohr
© ORF

"Die Österreicher machen die besseren Talkshows“, heißt es auf der Website des renommierten Düsseldorfer "Handelsblattes". Der Autor zielt mit seinem Urteil auf "Wir sind Kaiser", das am Donnerstag (21.55 Uhr, ORF 1) zum vorletzten Mal über den Bildschirm von ORF 1 flimmerte. Und abermals einen Rekordwert bei den Zuschauerzahlen erzielte: 447.000 Seher (22 Prozent Marktanteil). Immerhin um 40.000 mehr als das eine Stunde zuvor gestartete "CSI - den Tätern auf der Spur."

Seine Majestät Robert Heinrich I. gewährte in seiner vorläufig vorletzten Sendung den Politikern Erhard Busek und Laura Rudas sowie dem Schauspieler-Paar Nina Proll und Gregor Bloéb Audienz.

Stegreif
"Was ich ihnen genau an den Schädel werfe, davon haben sie keine Ahnung“, verrät „Kaiser“ Robert Palfrader gegenüber ÖSTERREICH zum Ablauf der Sendung. Obwohl diese aufgezeichnet wird, sind die Fragen mit den Gästen nicht abgesprochen. Aber auch Palfrader selbst ist – trotz zweier Proben pro Sendung – zu Stegreifeinlagen gefordert. Dabei kommt Unterstützung von Leo Bauer, der die Sendung koordiniert und Palfrader als „Knopf im Ohr“ sitzt und so als Ideengeber fungiert.

Top-Quote
Haushofmeister Seyffenstein (Rudi Roubinek) verfasst als Hauptautor auch einen Großteil der Texte für das satirische Talkformat. "Wir sind Kaiser" (Idee: Ully Aris und Wilfried Reichel) erreichte in der vergangenen Woche 424.000 Seher. So viele wie nie zuvor und so viele wie an diesem Tag keine andere Sendung in ORF 1.

Albert Sachs in ÖSTERREICH (10. Jänner 2008)




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