01. April 2008 17:30

Wieder vereint 

Printbranche wieder unter einem ÖAK-Dach

Nach einer längeren Trotzphase kehren die Magazine der News Gruppe sowie "Kronen Zeitung" und "Kurier" wieder zur ÖAK zurück.

Printbranche wieder unter einem ÖAK-Dach
© ÖSTERREICH

Einigung zur Österreichischen Auflagenkontrolle (ÖAK). Nach monatelangem Hickhack konnten die abtrünnigen Verlage "Mediaprint" mit "Kronen Zeitung" und "Kurier" sowie "News" wieder unter das Dach der offiziellen Auflagenkontrolle geholt weren. "Der Erneuerungsprozess ist geglückt, der gesamte Markt meldet die Zahlen wieder zusammen", freute sich ÖAK-Präsidentin Sibylle Callagy im APA-Gespräch.

Die Auflagenzahlen werden ab sofort gemeinsam und umfassend von der "ÖAK Neu" ausgewiesen, verrät Callagy. Es werde "völlig neue Richtlinien. Details werden aber noch nicht verraten. Eine erforderliche Statutenänderung soll voraussichtlich am 17. April offiziell beschlossen werden. Gravierende Änderung: Die ÖAK weist die Auflagenzahlen der heimischen Printbranche künftig nicht mehr pro Quartal sondern pro Halbjahr ausweisen. Start mit dem ersten Halbjahr 2008.

Mediator war erfolgreich
"Seit drei Jahren habe ich daran gearbeitet, alle Printmedien wieder unter ein Dach zu bringen", so Callagy. Mit Hilfe eines professionellen Mediators und eines Koordinators, in der Person von VÖZ-Mann Walter Schaffelhofer, dürfte ihr das nach monatelangen Verhandlungsrunden gelungen sein: "Ich freue mich diebisch und kindisch."

ÖSTERREICH begrüßt den Kompromiss
Die Mediaprint mit "Kronen Zeitung" und "Kurier" war nach dem Start der Tageszeitung ÖSTERREICH aus der ÖAK ausgetreten. Der "News"-Verlag hatte seine Mitgliedschaft bereits vor Jahren aufgekündigt. ÖSTERREICH, seit dem vierten Quartal 2006 Mitglied der ÖAK, begrüßte den Kompromiss: "Es ist Frau Callagy gelungen, die Probleme innerhalb der ÖAK einzufangen", sagte Geschäftsführer Wolfgang Zekert.




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