28. August 2007 17:25

Panda-Doku 

Regisseur Heinz Leger im Interview

ÖSTERREICH sprach mit Universum-Doku-Gestalter Heinz Leger über seine Dreharbeiten.

Regisseur Heinz Leger im Interview
© Zoo-Vienna

ÖSTERREICH: Die Dokumentation ist sehr schnell entstanden. Was war das Ausgangmaterial, was konnten Sie dazu drehen?

Heinz Leger: Viel dazu drehen konnte man nicht. Da gibt es vor allem die Bilder aus der Überwachungskamera, wo man sehen kann, dass das Baby auf der Mama herumkrabbelt und auch trinkt. Aber ich konnte schon 2002 bei der Abholung der Pandas im Zuchtzentrum in Wolong sein.

ÖSTERREICH: Wie war die Arbeit in Schönbrunn selbst?

Leger: Ich habe ja mit der ganzen Crew gesprochen. Besonders interessant war die Arbeit mit der Tierärztin, die uns erklärt hat, warum die Geburt so überraschend war. Das ist ganz faszinierend: Pandas haben eine unterschiedlich lange Tragezeit zwischen drei Monaten und sechseineinhalb Monaten. Der Fötus entwickelt sich aber in 14 Tagen. Wenn die Bärin keinen Ultraschall machen lässt, weiß man nicht, wann das Baby kommt.

ÖSTERREICH: War die Arbeit an dieser Dokumentation für Sie etwas Besonderes?

Leger: Selbstverständlich, obwohl ich schon so viele Dokus gemacht habe. Pandas haben einfach Charisma. Ich kann das nur noch mit Menschenaffen vergleichen. Das rührt einen am Herz.

Debora Knob in ÖSTERREICH (29. August 2007)




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