16. Oktober 2008 11:31

Wir sind Kaiser 

Robert Heinrich I. zweifelt an Polsters-Gesang

Toni Polster zu Gast in der ORF-Talkshow "Wir sind Kaiser", die Gesangsdarbietung des Kickers findet keine Gnade beim "Kaiser".

Robert Heinrich I. zweifelt an Polsters-Gesang
© ORF

Kickerstar Toni Polster als Gast bei Kaiser Robert Heinrich I. (Robert Palfrader) in der satirischen TV-Talkshow "Wir sind Kaiser" (Donnerstag, 21.55 Uhr, ORF 1). Der Kaiser stellt Polster einen neuen Job in Aussicht, denn er sucht einen kaiserlichen Herold. Doch Polster, einst mit Hit „Toni lass es polstern“ und von der Band „Die fabulösen Thekenschlampen“ kräftig unterstützt, in den Hitparaden, vergeigt die Chance auf einen Job bei Hofe. „Aus, aus, aus, wir haben das Gefühl, wir bluten schon aus den Ohren“, beendet Robert Heinrich I. Polsters musikalische Darbietung des "Fußball-Walzers“.

Scheidung kein Thema
Geplaudert wurde bei der Aufzeichnung der Sendung in der zweiten September-Hälfte über alles Mögliche, berichtet Kaiser-Darsteller Palfrader im Gespräch mit ÖSTERREICH. Tonis Scheidung war damals allerdings noch kein Thema und so wird sie auch in der heutigen Sendung nicht angesprochen.

Toni schmähstad
„Man muss im die Schmähs in die Nase hineinstopfen“, verrät Robert Heinrich I. zur Gesprächssituation mit Polster, der es manchmal an Esprit missen ließ. Und Palfrader erinnert sich auch an eine Zeit, in der beide in Köln lebten, ohne sich zu kennen. „Ich habe mir bei meinen Freunden damals verbeten, in irgendeiner Form mit Polster und Ösi-Schmäh gleichgesetzt zu werden. Die dachten, alle Österreicher wären gleich lustig.“ Das war nämlich zu jener Zeit, als Polster in Österreich von der Kabarett-Truppe Die Hektiker Polster mit der Nummer „Ja das stimmt“ ständig auf der Schaufel hatte.

Verabschiedet hat seine Majestät den Kicker-König übrigens mit den traditionellen Worten: „Er muss auch einmal ein bisschen brav sein“. Könnte nur sein, dass diese Passage beim letzten Schnitt der Sendung, der erst wenige Stunden vor der Ausstrahlung erfolgte, aus aktuellen Gründen gestrichen wurde.

Sorge um majestätische Schönheit
Kaiser Robert Heinrich I. ist um seine majestätische Schönheit besorgt. Vorsorglich lädt der TV-Monarch daher den Wiener Schönheitschirurgen Arthur Worseg zur Audienz. Außerdem beim Kaiser: Günter Tolar, legendärer "Made in Austria"-Moderator, preist in der Rubrik „Menschen, derer wir uns gerne erinnern“ Ladenhüter der Republik dem Fernsehpublikum zum Kauf an.




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