12. Jänner 2008 10:03

Musical-Bilanz 

Top-Quote für Show-Finale

Fast 900.000 Österreicher sahen das Finale von "Musical!", zweite Auflage lässt auf sich warten.

Top-Quote für Show-Finale
© ORF

Top-Quote für da "Musical!"-Finale. Knapp 900.000 Österreicher waren bei der Finalentscheidung per ORF 1mit dabei. Exakt waren es durchschnittlich 898.000, die die Entscheidung zwischen Vincent, Eva und Guggi um 22.25 Uhr verfolgten (Marktanteil: 43 Prozent). Aber auch die eigentliche Finalshow verfolgten durchschnittlich 804.000 Zuseher (Marktanteil: 32 Prozent). Im Finale ab 23 Uhr sahen noch 869.000 zu, der Marktanteil lag gar bei 47 Prozent. Zum Vergleich: In Österreich werden pro Jahr rund 400.000 Musical-Karten abgesetzt.

Macher sind zufrieden
In Summe zogen die Verantwortlichen nach der Show eine grundlegend positive Bilanz. Es sei gelungen, Geschmack mit Attraktivität und Showelementen zu kombinieren, meinte ORF-Programmdirektor Lorenz. "Es war erstklassige Qualität zu sehen", im Vergleich mit "Starmania" oder "Dancing Stars" sei "Musical!" die künstlerisch hochwertigste Show gewesen. Das Besondere an der Sendung sei für ihn, dass bei "Musical! Die Show" keiner der Kandidaten gegeneinander ausgespielt worden sei - "weder von den Medien, noch untereinander".

Zweite Staffel lässt warten
Auch mit der Quote der Show zeigte sich der Programmdirektor zufrieden. Hinsichtlich einer zweiten Auflage von "Musical! Die Show" gab sich Lorenz aber zurückhaltend: "Weder ja noch nein", wenn es eine weitere Staffel geben sollte, dann müsse man ein wenig Zeit verstreichen lassen - "sicher nicht in einer Jahresfrist". Es brauche Zeit, um das Reservoire der Künstler wieder zu füllen.

Moderator Alfons Haider würde sich eine zweite Ausgabe der Show wünschen. Dass er auf Grund seines Engagements als "Musical"-Moderator auf die Präsentation von "Dancing Stars", das am 8. Februar beginnt, verzichten musste, bereut er nicht. Dort wird er als Juror fungieren, was er als eine "große Prüfung" bezeichnete. Juror zu sein, sei "etwas Tolles, aber auch die größte schauspielerische Herausforderung meines Lebens, neben Vorgängern wie Dagmar Koller und Harald Serafin zu bestehen", so Haider.




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