12. September 2007 15:53

ÖSTERREICH-Erfolg 

Vollwertige Aufnahme in die Media-Analyse

ÖSTERREICH ist seit Mittwoch "vollwertiges" Mitglied in der Media-Analyse. Geplanter MA-Halbjahresbericht wird nicht veröffentlicht.

Vollwertige Aufnahme in die Media-Analyse
© ÖSTERREICH

Die Tageszeitung ÖSTERREICH ist nun endgültig "vollwertiges Mitglied der Media-Analyse" (MA). Das bestätigte MA-Geschäftsführerin Petra Roschitz der APA. Die Zeitung wird rückwirkend mit 1. Juli aufgenommen, bisher musste sich ÖSTERREICH einer Überprüfungsphase unterziehen. Die Auflage, eine Angleichung zwischen Verkaufs- und kostenloser Marketingauflage durchzuführen, habe Wolfgang Fellners Blatt demnach erfüllt. Dieser Meinung war jedenfalls der Vorstand der Media-Analyse, der am Dienstag in dieser Causa entschieden hat.

Erfolg der Werbe- und Media-Agenturen
ÖSTERREICH musste demnach seine Anzeigen "durchschalten", das heißt, sie sowohl in Kauf- als auch in der Gratisauflage publizieren, außerdem musste die Zeitung den Gesamtumfang zwischen den beiden Ausgaben angleichen. Die Supplements blieben davon unberührt. ÖSTERREICH-Geschäftsführer Wolfgang Zekert begrüßte naturgemäß die Entscheidung des Media-Analyse-Vorstandes und sah darin einen Sieg der österreichischen Werbe- und Mediaagenturen, die einheitliche und valide Zahlen für den heimischen Medienmarkt gefordert haben. Die Media-Analyse sei jene Untersuchung, die den österreichischen Markt "vollständig abbildet", so Zekert.

Ursprünglich hatte die jährlich publizierte Media-Analyse außerdem geplant, im September erstmals einen Halbjahresbericht zu veröffentlichen. Darauf will man nun verzichten, nachdem eines der zuletzt drei für die Datenerhebung zuständigen Marktforschungsinstitute wieder abgesprungen war. Der Halbjahresbericht sollte auf Interviews basieren, die im vergangenen Jahr erhoben wurden. Laut Roschitz mussten allerdings zahlreiche Interviews entfernt werden, weil sie nicht dem Qualitätsniveau der MA entsprochen haben. Dadurch sei die statistische Basis verringert worden. Die nächsten Daten der Media-Analyse sollen demnach erst im kommenden März veröffentlicht werden. (APA)




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