18. Jänner 2008 18:07

Ski-Raser 

Walchhofer und Co. in der Mausefalle

Miller, Walchhofer und Co. in der Radarfalle, der ORF misst erstmals Geschwindigkeit bei Streif-Abfahrt mit Radargerät.

Walchhofer und Co. in der Mausefalle
© ORF

Wenn Miller, Walchhofer und Co. am Samstag (ab 11.05 Uhr live in ORF 1) bei der Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel an den Start gehen, dann geht es nicht nur in die Mause-, sondern auch in die Radarfalle. Mit einer Radarpistole werden die Rennläufer beim Start „geblitzt“ und „die gesamte Fahrt anvisiert“, so ORF-TV-Chefregisseur Fritz Melchert in Kitzbühel.

Beschleunigungsmessung
Über einen eingeblendeten Tacho wird für die TV-Zuschauer zu Hause permanent die Geschwindigkeit der Rennläufer informiert. Egal wie schnell die Abfahrts-Asse unterwegs sind, die Zuschauer wissen stets, wie schnell die Kracks unterwegs sind. Sobald der Rennläufer auf 60 km/h beschleunigt hat, wird die Zeit eingeblendet, die er dafür gebraucht hat. „In der Formel 1 gibt es das ja bereits, im alpinen Skiweltcup ist das die Premiere.“

Die Idee zur Streife auf der Streif hatte Hermann Stanger, Technik-Verantwortlicher bei den Kitzbühel-Rennen, bereits vor zehn Jahren, jetzt konnte endlich ein entsprechendes Radargerät adaptiert werden.

Belastungs-EKG für Kokommentator
Wie sehr Geschwindigkeit und Anspannung auf die Psyche schlagen, erleben die TV-Zuschauerinnen und -Zuschauer zu Hause bei der Live-Übertragung der Abfahrt, wenn ORF-Kokommentator und Ex-Kitzbühel-Sieger Hans Knauß die Streif mit der Handkamera bezwingt. Mittels tragbarem EKG-Gerät werden die Schwingungen des Herzschlags des Kokommentators während seiner Abfahrt gemessen.




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