17. April 2008 11:21

Warnhinweis 

Werbeverbot für Bier und Wein droht

Die Deutsche Regierung will Warnhinweise zum Jugendschutz auf Bier- und Weinflaschen.

Werbeverbot für Bier und Wein droht

Droht ein Werbeverbot für Wein und Bier? In Deutschland könnte es soweit kommen, denn die freiwilligen Selbstbeschränkungen und Warnhinweise der Industrie reichen der Politik nicht. In der Diskussion um verantwortungsvollen Alkoholgenuss und Jugendschutz erwägt die deutsche Bundesregierung, Warnhinweise auf Bier- und Weinflaschen anzubringen.

Gefahr für Schwangere
Ähnlich wie in Frankreich sollen die Etiketten auf die besonderen Gefahren des Alkohols für schwangere Frauen hinweisen, geht aus einem Bericht des "Handelsblattes" hervor. Auch wenn ein solches Gesetz droht, in diesem Jahr sei damit jedoch nicht mehr zu rechnen. Der Deutsche Brauer-Bund als auch einzelne Bier- und Alkoholproduzenten haben in der Vergangenheit mehrfach den Nutzen solcher Etikettien angezweifelt.

Werbeverbot droht
Sollte sich aber die Arbeitsgruppe des Nationalen Drogen- und Suchtrats mit ihren Empfehlungen durchsetzt, droht ein gänzliches Werbeverbot in Kino und Fernsehen für Bier, Wein und andere Alkoholika. Zudem sollten Alkoholhersteller nicht mehr als Sport-Sponsoren aktiv werden. Ein entsprechendes Strategiepapier wird unter Federführung der Drogenbeauftragten Sabine Bätzing derzeit überarbeitet.




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