04. September 2008 08:01

So läuft es ab 

"Wir sind Kaiser" ist wieder da

So lief am Donnerstag Abend die erste Audienz - DIE BILDER!

"Wir sind Kaiser" ist wieder da
© Milenko Badzic/ORF

ÖSTERREICH war bei der ersten Audienz live dabei und verrät die besten Pointen und witzigsten Situationen:

Auftritt: Kaiser!
Das Auditorium tobt. Der Kaiser Robert Heinrich I. ist wieder in Amt und Würden. Oberst-Hofmeister Seyffenstein kündigt seine Majestät an: „Aufgrund der Situation im Lande hat sich seine Majestät entschlossen, wieder Audienzen zu gewähren.“ Unter tosendem Applaus besteigt der Kaiser, winkend, den Thron – die Show beginnt. Seyffenstein kündigt den ersten Gast an: „Beginnen wir mit einer Ehrung.“ Ex-Teamchef Josef Hickersberger wird hereingeführt. „Er ist arbeitslos“, bedauert der Kaiser den ungewohnt schmähstaden Hickersberger und fordert ihn auf, sich nicht jedes Wort aus der Nase ziehen zu lassen. „Hicke“ wird „für die erfolgreiche Teilnahme“ an der ­EURO geehrt – mangels Siegen aber nur mit einem Mini-Pokal.

Kaiserliche Kampagne
„Zur Analyse der politischen Situation“ sind auch Meinungsforscherin Sophie Karmasin und PR-Profi Wolfgang Rosam geladen. Seine Majestät demonstriert, wie klar eine repräsentative Meinungsumfrage für ihn ausgehen würde. Auf die Frage an das Saalpublikum, wer ihn wählen würde, heben alle die Hand. „Na gut, sind wir großzügig, sagen wir 98 Prozent Zustimmung“, lacht Robert Palfrader alias der TV-Monarch Robert Heinrich I. Seine Kaiserliche Hoheit überlegt, selbst anzutreten. Er bittet Karmasin und Rosam, seine Kampagne zu analysieren. Seyffenstein präsentiert das Plakat. Ein Kaiser-Porträt vor strahlender Sonne mit dem Slogan: „Wir sind Wir.“ Rosam und Karmasin sind begeistert: „Gute Motivwahl. Eine klare Aussage.“

Baumeister & Goisern
Auch alte Bekannte sind wieder dabei: Society-Baumeister Richard Lugner bettelt vergeblich um eine Audienz. Dafür empfängt der Kaiser Hubert von Goisern. Er durchbricht das Protokoll und überreicht statt der obligaten Schneekugel einen Rettungsring seines Schiffes. „Immer die Donau rauf und runter zu fahren ist fad“, nimmt der Kaiser davon Abstand, Goiserns Schiff für die Marine zu erwerben. Verabschiedung: „Er muss auch a bissl brav sein!“

Olympisch
In der nächsten Folge empfängt Robert Heinrich I. die Olympioniken Mirna Jukic, Ludwig Paischer und Matthias Steiner – mit dem Gewichtheber wagt er ein Armdrück-Duell.

Albert Sachs in ÖSTERREICH Life & Style (4. September 2008)




Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |