17. Jänner 2007 16:06

ORF-Pläne 

87 Millionen Euro für heimische Film-Wirtschaft

Die neue ORF-Führung plant 2007 ein Vergabevolumen von 87,4 Millionen Euro für die heimische Film- und TV-Wirtschaft.

87 Millionen Euro für heimische Film-Wirtschaft

Zum Frühstück gab es Geld. Viel Geld. Die ORF-Führung informiert im Rahmen des traditionellen "Produzentenfrühstücks" Vertreter der heimischen Film- und Produktionslandschaft über ihre Pläne für 2007. Insgesamt will der ORF im laufenden Jahr 87,4 Millionen Euro in Auftrags- und Koproduktionen sowie die Filmförderung investieren.

Am "Produzentenfrühstück" nahmen neben den Vertretern der österreichischen Produktionswirtschaft auch ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, die Kaufmännische Direktorin Sissy Mayerhoffer, Programmdirektor Wolfgang Lorenz sowie ORF-Chefproducer Erich Feichtenschlager teil.

"Den ORF und die heimische Filmwirtschaft verbindet eine sehr gute und sehr fruchtbare Partnerschaft, die wir in dieser Geschäftsführungsperiode weiter verstärken wollen. Gemeinsam wollen wir den Filmstandort Österreich ausbauen und die hohe Qualität des österreichischen Films sichern. Deshalb freut es mich, dass der ORF nach derzeitigem Stand für 2007 ein Vergabevolumen von 87,4 Millionen Euro für Auftrags- und Koproduktionen sowie die Filmförderung in Aussicht stellen kann", erklärt Wrabetz.

Der "ORF ist auf die Kreativität der österreichischen Filmschaffenden angewiesen und verstehe sich als größte Bühne für den heimischen Film", betont Lorenz. "Die Programmreform wird zahlreiche Impulse für alle Bereiche der Filmwirtschaft bringen", verspricht der Programmdirektor.

"Mit größten Anstrengungen ist es gelungen, den Budgetwert für Vergaben an die österreichische Filmwirtschaft auf einen der höchsten Werte in der Geschichte zu bringen", so Mayerhoffer.




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