11. Jänner 2007 13:00

Jauch-Absage 

Bedauern bei der ARD

"Jauch hätte zum Informationsprofil und zur Glaubwürdigkeit des Ersten gepasst."

"Ich bedauere die Entscheidung von Günther Jauch sehr, die Nachfolge von Sabine Christiansen nicht anzutreten. Günther Jauch ist ein äußerst kompetenter Journalist, der hervorragend zum Informationsprofil und zur Glaubwürdigkeit des Ersten gepasst hätte. Seit dem vergangenen Sommer habe ich mich sehr für das Zustandekommen der Zusammenarbeit mit ihm eingesetzt und kann diesen Entschluss jetzt leider nur akzeptieren", kommentiert Günter Struve, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen, die Absage Jauchs an die ARD.

Verena Kulenkampff, ARD-Koordinatorin Unterhaltung, ergänzt: "Die Koordination Unterhaltung ist traurig; wir haben uns sehr auf Günther Jauch gefreut und hätten ihm den roten Teppich ausgerollt."

ARD-Chefredakteur Thomas Baumann zeigt sich über Jauchs Sager von der "politischen Farbenlehre" erstaunt: "Ich hätte es begrüßt, wenn Günther Jauch in der Koordination Politik angesiedelt worden wäre. Es war aber nicht an mir, Bedingungen zu formulieren, da ich nicht verhandelt habe. Was Günther Jauch mit 'politischer Farbenlehre' meint, weiß ich nicht. Redaktionelle Entscheidungen finden in meiner Koordination nicht nach Proporzdenken oder Farbenlehren statt, sondern fußen - je nach Thema und Lage - auf journalistischer Ausgewogenheit."




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