18. Jänner 2007 13:32

ORF-Schwerpunkt 

Eine Woche im Zeichen des Klimawandels

Der ORF tituliert seinen Themenschwerpunkt zum Klimawandel als "trimediale Programmpremiere".

Eine Woche im Zeichen des Klimawandels
© (c) AP/ NASA

Großaufgebot an ORF-Direktoren bei der Präsentation des ersten ORF-Themenschwerpunkts "Klimawandel". Generaldirektor Alexander Wrabetz, Informationsdirektor Elmar Oberhauser und Programmdirektor Wolfgang Lorenz stellten im ORF-Zentrum am Küniglberg die Programmpläne für die vom 21. bis 27. Jänner vor. Nicht auf dem Podium, aber ebenfalls präsent: Hörfunkdirektor Willy Mitsche.

Erstmals in der Geschichte des ORF sei es gelungen, verkündet Wrabetz, "die gesamte ORF-Flotte" in dieser Form und zu einem Thema zusammenzuspannen. Der ORF widmet 30 Fernsehsendungen, 100 Radiobeiträge sowie zahlreiche Artikel auf ORF.at, im Teletext, dem neuen ORF Multitext ORF OK und der ORF Nachlese dem Thema Klimawandel.

Themenführerschaft übernehmen
"Das ist ein trimedialer Auftritt, wie ihn der ORF so noch nicht hingekriegt hat", jubelt Programmdirektor Lorenz bei einer Pressekonferenz am Donnerstag. Ziel sei es, "die Themenführerschaft zurückzugewinnen und Träger und Motor für gesellschaftliche Diskussionsprozesse zu sein", skizziert Wrabetz den Anspruch. "Wir wollen informieren und Debatten initiieren, aber keine Panik schüren", betont der ORF-Generaldirektor.

Das Schwerpunktthema "Klimawandel" im Jänner stellt zugleich den Auftakt und Probelauf zu einer Serie ähnlicher Programmschwerpunkte dar, mit denen der ORF drei bis vier Mal im Jahr gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen will. Für die Woche vom 11. bis 17. März ist ein Schwerpunkt zum Thema "Ernährung - zwischen Überfluss und Mangel" geplant. Im Herbst - der genaue Termin ist noch nicht fixiert - soll es um Immigration und Integration gehen.

Interner Klimawandel
Bei der Pressekonferenz zum Themenschwerpunkt "Klimawandel" stand aber nicht nur das globale Phänomen im Mittelpunkt, kräftig gefeixt wurde auch über den internen Klimawandel im ORF. Oberhauser meinte in seinem Eingangsstatement, er sei stolz darauf, dass die neue Direktion "zumindest das Klima im Haus verändert habe". Lorenz ergänzte: "Der Klimawandel hat das Haus erfasst - wir fühlen uns hier wohler, wenn es wärmer ist."

Fachlichen Beistand zum Thema hatten sich die ORF-Direktoren durch die Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb gesichert. Die Wissenschafterin meint, zum Klimawandel könne "jeder Einzelne in seinem persönlichen und beruflichen Umfeld aktiv werden".




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