24. Jänner 2007 15:05

Zeitungs-Konflikt 

Unmut über Wiener Zeitung

Die „Wiener Zeitung“ berichtet über massive Verluste bei der Wiener „Presse“.

Unmut über Wiener Zeitung

Neue Runde im Konflikt der Wiener Tageszeitungen "Die Presse" und "Wiener Zeitung". Letztere berichtet in der Dienstag-Ausgabe über einen Rekordverlust der "Presse" von 6,19 Millionen Euro. Der negative Cashflow habe sich von 2004 auf 2005 auf 5,386 Millionen Euro „fast verfünffacht“.

Michael Fleischhacker, Chefredakteur der "Presse", zeigt sich über den Zeitpunkt der Veröffentlichung verwundert: „Unsere Bilanz ist schon lange bekannt.“ Die "Wiener Zeitung" bezieht sich auf das Jahr 2005, die Zahlen sind also nicht mehr aktuell.

In der Branche wird über mögliche Motive von Andreas Unterberger, Chefredakteur der Wiener Zeitung, gemunkelt. Zwei Erklärungen: Unterberger wurde als Chefredakteur der Presse abgelöst. Und: Die Presse hat im September 2006 gegen „eine wettbewerbswidrige Quersubventionierung“ der Wiener Zeitung geklagt.

Kritik am konservativen Kurs Unterbergers kommt zunehmend von der SPÖ. Denn die Wiener Zeitung ist das offizielle Organ von Republik und Regierung.




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