08. Jänner 2007 12:10

Wrabetz zu Lindner 

Wird dem ORF nicht schaden

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz war über die neuen beruflichen Pläne seiner Vorgängerin Monika Lindner informiert.

Wird dem ORF nicht schaden
© APA

"Ich sehe das positiv, dem ORF wird es sicher nicht schaden", meint Alexander Wrabetz, seit 1. Jänner neuer Generaldirektor des ORF, in einem Statement gegenüber der APA zur neuen Rolle seiner Vorgängerin Monika Lindner. Der neue ORF-Generaldirektor, der Lindner bei der ORF-Wahl im vergangenen August entthront hatte, begrüßt das neue berufliche Engagement seiner ehemaligen Chefin bei der Raiffeisen-Tochter Medicur.

Die Medicur ist mit 40 Prozent an der ORF-Techniktochter ORS beteiligt. Dass Lindner, die seit 1. Jänner als Medienberaterin für die Raiffeisen-Tochter tätig ist, künftig die Interessen des Finanzdienstleistern in der ORS vertreten könnte, heißt Wrabetz laut APA für gut.

"Wenn es der Wunsch der Medicur ist, Frau Dr. Lindner für die ORS zu entsenden, ist das sicher zum Vorteil für den ORF", weil sie das Unternehmen gut kenne. Die ehemalige ORF-Chefin habe ihren Nachfolger übrigens persönlich, noch vor der offiziellen Aussendung, über ihre Zukunftspläne informiert", betonte Wrabetz. Grundsätzlich halte er es "nicht für verwunderlich, dass ORF-Topmanager nach ihrem Ausscheiden aus dem Unternehmen für andere Medienunternehmen mit ihrer Fachexpertise zur Verfügung stehen".




Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |
Facebook Kommentare