05. Dezember 2007 17:38

NASA-Mission 

2031 kommt Odyssee zum Mars

Im Jahr 2031 sollen vier Astronauten nach Plänen der NASA zum Mars aufbrechen. Es ist die bislang längste, teuerste und gefährlichste Mission.

2031 kommt Odyssee zum Mars
© NASA

Geht es nach den Plänen der US-Raumfahrtbehörde NASA, soll die Menschheit in knapp 28 Jahren zur „biplanetaren Spezies“ werden. Die NASA stellte dieser Tage erste Pläne für eine bemannte Mission zum Mars vor, dem der Erde nächsten Planeten.

„Enormer Druck“
Drei bis maximal vier Astronauten werden dafür bis zu 900 Tage im All sein – ohne Rückversicherung. Denn die pure Distanz zum Roten Planeten (Entfernung Mars–Erde: 55 Millionen Kilometer) würde im Fall einer Notsituation eine Rettungsmission unmöglich machen. Alleine der Hinflug würde sechs Monate dauern. Der Mars selbst soll dann 500 Tage lang erforscht werden. Eine extreme Belastung für Mensch und Material: „Man braucht speziell trainierte Leute, die das aushalten“, so „Austronaut“ Franz Viehböck zu ÖSTERREICH, „vor allem die psychische Belastung des langen ,Losgelöstseins' von der Erde ist enorm groß.“

Das technische Rückgrat der Mission bilden noch zu entwickelnde „Ares V“-Trägerraketen. Sie sollen in mehreren Anläufen Material auf die Marsoberfläche bringen. Das 400 Tonnen schwere Raumschiff, das die Astronauten zum Mars bringt, soll zuvor in Einzelteilen in die Erdumlaufbahn geschossen und dort zusammengebaut werden.

Die eigentliche bemannte Mission startet von dort aus. Bei der Ankunft auf dem Mars sollen die All-Abenteuerer dann bereits eine Landeeinheit in der Mars-Umlaufbahn und Material für die Mars-Basis an der Oberfläche vorfinden. Veranschlagte Kosten für den All-Trip: bis zu 450 Milliarden Dollar.




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