07. April 2008 21:58

Neue Studie zeigt 

Amalgam-Füllungen machen nicht krank

Eine neue Studie beweist, dass Amalgam doch nicht so schädlich ist wie seit Jahren vermutet.

Amalgam-Füllungen machen nicht krank

Das Thema "Amalgam" löst unter Medizinern immer wieder heftige Streitigkeiten aus. Sind die gefährlichen Plomben im Mund eine Gefahr für die Gesundheit oder doch nicht? eine neue Studie der Uni München beweist: Es gibt keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen alten Plomben und Symptomen wie Kopfschmerzen. Laut Dieter Melchart vom "Klinikum rechts der Isar" in München, sind Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsprobleme "typische Probleme", die sich jedoch auch gängige Stresssymptome seien, die sich nicht eindeutig auf Amalgam zurückführen lassen.

Zwölfjährige Studie
Das Forschungsprojekt dauerte insgesamt zwölf Jahre. Die Studie war die erste klinische Untersuchung, die an 90 Erwachsenen mit Amalgamfüllung vorgenommen wurde. Einigen Patienten wurden die Füllungen entsorgt, anderen wurde nur ein spezielles Sport- und Ernährungsprogramm verordnet. Bei beiden dieser Gruppen gingen die Beschwerden zurück - obwohl sich bei der einen Gruppe die Konzentration an Quecksilber nicht verändert hatte. Die komplette Entfernung aller Blomben sei daher meist unnötig, so Melchart.




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