04. Februar 2008 09:23

Studie 

Amazonas schrumpft bis 2030 um 20%

Laut einer Studie fällt der gewaltige Strom inmitten des Regenwalds in Brasilien dem Ausbau der Straßen zum Opfer.

Amazonas schrumpft bis 2030 um 20%

Illegale Rodungen und Baumaßnahmen werden den Regenwald am Amazonas nach Einschätzung von brasilianischen Wissenschaftern bis zum Jahr 2030 um fast 20 Prozent dezimieren. Rund 670.000 km2 Fläche könnten bis dahin zerstört werden, errechnen sie in ihrer Studie.

Das bedeutet einen irreparablen Schaden für den Amazonas und den gesamten Planeten Erde, so die Forscher.

Straßen und Bauern sind schuld
Grund für die Zerstörung des Regenwaldes sind den Forschern zufolge neben einem Ausbau des Straßennetzes vor allem anhaltende illegale Rodungen, die von der Polizei mangels Personal nicht verhindert werden. Umweltschützer argumentieren außerdem, dass Bauern wegen der steigenden Nachfrage nach Soja und Rindfleisch ihre Felder vergrößern und dafür ehemalige Waldstücke nutzen.

Gewaltiges Biotop
Der Regenwald am Amazonas umfasst 4,1 Millionen Quadratkilometer und bedeckt fast 60 Prozent der Fläche Brasiliens. Etwa ein Fünftel des Waldes ist bereits zerstört.




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