19. Juni 2008 22:32

Marssonde 

Arbeit der Phoenix wegen Technikfehlern verzögert

Die Mission der US-Marssonde "Phoenix" ist wegen technischer Probleme ins Hintertreffen geraten. Daten gingen teilweise verloren.

Arbeit der Phoenix wegen Technikfehlern verzögert
© Reuters

Wie die US-Weltraumbehörde NASA am Donnerstag auf ihrer Internetseite mitteilte, verzögerten sich die Aktivitäten der Sonde um 24 Stunden.

Vorsicht
"Die Sonde ist in einem guten Zustand und vollständig manövrierbar, aber wir gehen mit Vorsicht vor, bis wir die Gründe für das Problem genauer kenne", hieß es in der Erklärung. Aufgrund eines Computerproblems seien außerdem wissenschaftliche Daten, vor allem Bilder, verloren gegangen.

Daten weg
Die von "Phoenix" in den vergangenen Tagen gesammelten Daten gingen den Angaben zufolge verloren, als sich die Systeme der Marssonde in den Ruhezustand geschaltet hatten. Die Daten seien allerdings nicht von vorrangigem Interesse gewesen, hieß es weiter. "Phoenix" war am 25. Mai am Nordpol des Roten Planeten gelandet. Die rund 350 Kilogramm schwere Sonde ist mit Instrumenten ausgestattet, die drei Monate lang die Zusammensetzung der Mars-Oberfläche analysieren sollen.




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