10. Oktober 2007 09:48

Studie 

Besserer Verdienst für fruchtbare Stripperinnen

Bei einer Studie haben Wissenschaftler des Magazins "Science" entdeckt, dass Tänzerinnen an ihren fruchtbaren Tagen bis zu 150 Dollar mehr verdienen können.

Besserer Verdienst für fruchtbare Stripperinnen

Amerikananische Wissenschaftler haben den Einfluss des weiblichen Zyklus auf die Verdienste von Stripperinnen untersucht. Das Ergebnis: an fruchtbaren Tagen ist der Verdienst deutlich höher. Der Grund dafür ist nicht ganz klar, aber man vermutet, dass Männer unbewusst wahr nehmen, wann eine Frau am fruchtbarsten ist.

Stripperinnen mit Antibabypille verdienen weniger
Im Rahmen der Studie sammelten die Forscher sämtliche Daten von 18 Tänzerinnen, zeichneten ihre Arbeitszeiten, Einnahmen und Menstruationszyklen auf. An den Tagen rund um den Eisprung verdienten die Frauen im Schnitt 335 Dollar in fünf Stunden. In der anschließenden sogenannten Gelbkörperphase - das Hormon Progesteron bereitet die Gebärmutter auf eine Schwangerschaft vor - verdienten die Tänzerinnen nur 260 Dollar. Während der Menstruation sank der Verdienst sogar auf 185 Dollar. Bemerkenswert ist auch, dass Stripperinnen, die die Antibabypille nahmen, meistens weniger verdienten als ihre Kolleginnen.

Unklar, wie Männer die fruchtbare Phase erkennen
Bei vielen Säugetieren sieht man den Weibchen ihre fruchtbare Phase an. Beim Menschen ist das anders. Männer spüren wohl trotzdem unbewusst, wann eine Frau fruchtbar ist. Ob die Frauen das durch bestimmte Pheromone oder anders "mitteilen" wissen aber auch Geoffrey Miller und seine Kollegen, die an der Studie arbeiteten, nicht. Karl Grammer, ein Psychologe der Uni Wien, vermutet, dass der veränderte Östrogenspiegel die Bewegungen der Frau beeinflusst. Männer merken also an der unterschiedlichen Art des Tanzens, ob eine Frau sich ihrer fruchtbaren Phase befindet oder nicht.




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