13. Oktober 2008 08:40

Entschlüsselt 

Darum sind Pandas Sex-Muffel

Wissenschaftler haben das Genom des Pandas entschlüsselt. Damit lässt sich die Sex-Muffeligkeit der Tiere erklären.

Darum sind Pandas Sex-Muffel
© Getty Images

Wissenschafter aus aller Welt haben das Genom der Riesenpandas entschlüsselt und erhoffen sich nun Erkenntnisse über die legendäre Sex-Muffeligkeit der Tiere. "Wir hoffen, dass das Genom genetische Erklärungen dafür liefern kann, warum Riesenpandas so geringe Fortpflanzungsfähigkeiten haben, so dass Wissenschafter ihnen helfen können, mehr Nachwuchs zu zeugen", sagte der chinesische Forscher Wang Jun der Tageszeitung "China Daily" vom Montag.

Experten zufolge gibt es in ganz China rund 1.600 Pandas in freier Wildbahn und etwa 200 in Gefangenschaft. An der Entschlüsselung des Genoms waren Forscher aus China, Großbritannien, den USA, Dänemark und Kanada beteiligt, wie das Blatt berichtete. Die Ergebnisse hätten die weit verbreitete Annahme bestätigt, dass Pandas zur Art der Bären gehören. Der Riesenpanda gehört zu den am meisten bedrohten Tierarten der Welt.




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