11. November 2008 15:59

Artenschutz 

Der WWF geht gegen illegalen Tierhandel vor

Der Handel mit Tropenhölzern, Heilpflanzen und seltenen Tierarten floriert in China. Der WWF sagt dem illegalen Handel jetzt den Kampf an.

Der WWF geht gegen illegalen Tierhandel vor
© dpa/dpaweb/dpa/A3430 Bernd Thissen

Nicht nur das Geschäft mit der traditionellen, chinesischen Naturmedizin boomt - auch die Nachfrage nach Schlangen oder Süßwasserschildkröten nimmt beständig zu.

So wird in knapp der Hälfte aller chinesischen Restaurants und Märkte bereits das Fleisch wildlebender Tierarten angeboten.

China ist auch der weltweit größte Importeur afrikanischer Tropenhölzer, seit der Bedarf an Holz nicht mehr durch Importe aus Russland gedeckt werden kann. Der illegale Handel und Holzschlag ist laut dem WWF ebenfalls im Zunehmen.

Der WWF warnt nun davor, dass dieser nicht enden wollende Trend eine Gefahr für die seltenen Arten darstellt. Bereits 15.000 Pflanzenarten, darunter hauptsächlich Heilpflanzen, gelten als bedroht, da sich ihre Bestände ob der großen Nachfrage nicht mehr erholen können.

China ist nun aufgefordert härter gegen den illegalen Handel und die Arten-Ausrottung vorzugehen.




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