12. Dezember 2008 11:29

Schnee und Kekse 

Ein Drittel sieht Weihnachten als religiöses Fest

Schnee, Kekse, Basteln: Das verbinden die Österreicher mit Weihnachten. Nur 36 Prozent sehen es als religiöses Fest an.

Ein Drittel sieht Weihnachten als religiöses Fest
© APA

Der religiöse Ursprung von Weihnachten verliert immer mehr an Bedeutung. Das geht aus einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts IMAS hervor, deren Ergebnisse am Freitag veröffentlicht worden sind. Einer "market"-Erhebung zufolge sind eine weiße Winterpracht, das Backen von Keksen oder Basteln sowie die Dekoration der eigenen vier Wände wichtig für die eigene Weihnachtsstimmung.

IMAS hat im November und Dezember Interviews mit 1.235 repräsentativ für die Bevölkerung ab 16 Jahren ausgewählten Personen durchgeführt. Dabei erklärten nur mehr 36 Prozent, Weihnachten in erster Linie als religiöses Fest zu empfinden. Zum Vergleich: 1987 waren es noch 50 Prozent. 52 Prozent sehen eher ein Brauchtum, vor 21 Jahren waren es 43 Prozent. 45 Prozent sind der Ansicht, dass der Heilige Abend an Glanz verloren hat. Nur sechs Prozent finden ihn heute schöner als in der Kindheit, 36 Prozent genauso wie damals.

70 Prozent der Österreicher finden Schneeflocken und eine weiße Decke wichtig für die Weihnachtsstimmung. Das stellte sich bei einer Umfrage des Linzer Instituts market unter 1.000 repräsentativ für die Bevölkerung ab 16 Jahren ausgewählten Personen heraus. 56 Prozent setzen auf Backen oder Basteln mit den Kindern, 50 Prozent auf die Dekoration von Wohnung bzw. Haus. Auf den Plätzen folgen der Duft von Weihnachtsgebäck und der Nachwuchs beim Öffnen des Adventkalenders (jeweils 47 Prozent) sowie das Aussuchen des Christbaums (46 Prozent). Die Firmenfeier und das Planen der Weihnachtsreise sorgen nur bei sieben Prozent für Stimmung.




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