22. November 2008 13:03

Probleme an Bord 

Endeavour bleibt länger im All

Probleme an der Anlage zur Wasseraufbereitung machen der Endeavour zu schaffen. Die US-Raumfähre bleibt einen Tag länger im All.

Endeavour bleibt länger im All
© AP

Die US-Raumfähre "Endeavour" wird einen Tag später zur Erde zurückkehren als ursprünglich geplant. Wegen der Probleme mit der neuen Anlage zur Wasseraufbereitung in der Internationalen Raumstation (ISS) verlängerte die Raumfahrtbehörde NASA am Montag die Mission der "Endeavour" bis Freitag. Die Rückkehr des Space Shuttle war zunächst für Donnerstag geplant.

Die Anlage zur Wasseraufbereitung musste am Sonntag den vierten Tag in Folge vorzeitig abgeschaltet werden. Das 154 Millionen Dollar (120,6 Mio. Euro) teure Gerät soll Schweiß und Urin in Trinkwasser umwandeln. Das Wasser wird gebraucht, damit die ständige Besatzung der Raumstation im kommenden Jahr von derzeit drei auf sechs Astronauten ausgebaut werden kann. Die NASA gab den Astronauten nun mehr Zeit, um die Anlage, die von der "Endeavour"-Besatzung mitgebracht worden war, zu prüfen.

Die Astronauten Stephen Bowen und Robert Kimbrough bereiteten sich unterdessen auf den vierten und letzten Außenbordeinsatz am Montag vor. Sie sollen dabei letzte Arbeiten an einem bisher blockierten Sonnensegel vornehmen und ein weiteres Sonnensegel vorsorglich warten.




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