05. Dezember 2008 10:17

Neue Studie 

Fast jeder Dritte hat Angst vor Spinnen

Eine neue Studie zeigt: Jede dritte Frau und jeder fünfte Mann haben Angst vor Spinnen.

Fast jeder Dritte hat Angst vor Spinnen
© AP

Wissenschafter der Universität Würzburg haben untersucht, ob Menschen allgemein Furcht verspüren, wenn sie auf die "grusligen Krabbler" stoßen, ob dies nur für giftige Arten gilt. Dazu präsentierten sie Studierenden Bilder von Spinnen, Wespen, Bienen, Käfern, Schmetterlingen und Motten und befragten sie danach, wie sehr sie sich vor den Tieren fürchteten oder ekelten und für wie gefährlich sie diese hielten.

Spinnen "gefährlicher" als Bienen
"Spinnen riefen signifikant mehr Angst und Ekel hervor als die anderen Tiere", lautet das Fazit des Psychologen Georg W. Alpers. Gleichzeitig hätten die Teilnehmer der Studie Spinnen als deutlich gefährlicher eingestuft als Bienen, Käfer oder Motten. Die mögliche Gefahr, die von einer Tierart für den Menschen ausgehe, reiche demnach als Grund alleine nicht aus, um solche Ängste zu erklären, wie sie im Fall der Spinnen zu finden seien, meint Alpers.

Bienenstiche weniger gefürchtet
Dass aber nur Spinnen Angst auslösten, Bienen jedoch nicht, könne daran liegen, dass Menschen mit Bienen mehr Erfahrungen hätten als mit Spinnen, da sie schon immer am Honig interessiert gewesen seien. Zu diesen Erfahrungen gehöre es zwar auch, hin und wieder gestochen zu werden. Auf diese Weise hätten die Menschen aber die Erfahrung machen können, dass Bienenstiche in der Regel nicht zum Tod führten. Weil nicht genug Menschen von Spinnen gebissen würden, fehle es an der Erfahrung, dass diese Bisse vergleichsweise harmlos seien.




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