13. Jänner 2009 16:33

"Liebeskiller" 

Geldfragen sind schlecht für die Liebe

71 Prozent bezeichneten das Thema Geld als "Liebeskiller" für die Beziehung, finanzielle Fragen führen in Beziehungen oft zu Streit.

Geldfragen sind schlecht für die Liebe
© sxc

Das Thema Geld ist gefährlich für Beziehungen. In einer Umfrage im Auftrag der Zeitschrift "freundin" bezeichneten es 71 Prozent sogar als "Liebeskiller". 30 Prozent gaben sogar an, sich schon einmal von einem Partner getrennt zu haben, weil sie unterschiedliche Vorstellungen davon hatten, wofür Geld ausgegeben werden sollte. Bei den Frauen taten dies 34 Prozent, bei den Männern 27 Prozent.

Finanzielle Fragen führen oft zu Streit
79 Prozent der Befragten sagten, dass finanzielle Fragen in Beziehungen oft zu Streit führten. Bei den Männern waren es 83 Prozent, bei den Frauen 74. Die mit 71 Prozent deutliche Mehrheit sagte dementsprechend, es sei wichtig, dass beide Partner finanziell unabhängig voneinander sein. Auf der anderen Seite finden 59 Prozent, dass in der Liebe "Meins" und "Deins" kein Thema sein sollte. Verdient die Frau mehr als ihr Partner, so halten dies aber 74 Prozent der Befragten für ein Problem.

Angst vor Folgen der Finanzkrise
Die Folgen der Finanzkrise machen 77 Prozent der Befragten Angst. Es belaste das Familienleben, wenn man täglich schauen müsse, wie man finanziell über die Runden komme, sagten sogar 88 Prozent.

Bei den meisten Fragen wichen die Antworten von Männern und Frauen nur um wenige Prozentpunkte voneinander ab. Für die Studie hat das Umfrageinstitut GEWIS 1.005 Frauen und Männer zwischen 25 und 69 Jahren befragt.




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