12. November 2008 14:50

Nach Wahlsieg 

Jetzt kommen die "Obama-Babys"

In den USA geben viele Eltern ihren Kindern den Namen ihres zukünftigen Präsidenten Barack Obama. Auch die Namen Michelle, Malia und Sasha boomen.

Jetzt kommen die "Obama-Babys"
© EPA

Nach dem Wahlsieg von Barack Obama in den USA erleben die Geburtskliniken im ganzen Land einen wahren "Obama"-Boom - unzählige Babys werden nach dem künftigen Präsidenten benannt. Die Ehre des ersten "Obama"-Babys reklamierte dabei nun das Memorial Regional Hospital in Hollywood im US-Staat Florida für sich. So wurde Sanjae Obama Fisher, ein Bub, um 19.58 Uhr am Wahltag (4. November) geboren.

Mutter und Vater des Buben hatten per Briefwahl ihre Stimme abgegeben, weil sie sich schon dachten, dass ihnen die Geburt dazwischenkommen könnte. Und sie behielt Recht: Die Wehen setzten genau mit der Öffnung der Wahllokale an. Die Namenswahl begründete das Paar damit, dass seine achtjährige Tochter gesagt habe, sie finde Obama inspirierend.

Überall in den Vereinigten Staaten vermelden Kliniken Babys, die nach Obama benannt wurden. So wurde in Phoenix im Staat Arizona am Tag nach dem Urnengang der kleine Barack Jeilah geboren. "Ich liebe Barack Obama", erklärte die aus Liberia geflüchtete Mutter die Namenswahl.

Auch Michelle, Malia und Sasha beliebt
Ebenfalls stark im Kommen in den USA sind nach Krankenhausangaben auch die Namen von Obamas Frau Michelle und seiner Töchter Malia und Sasha. In Baltimore, Maryland, kam am Wahlabend die kleine Sasha Malia zur Welt. Ihre Mutter verfolgte Obamas Dankesrede während ihrer Wehen im Fernsehen, in der er vor Millionen Zuschauern sagte: "Sasha und Malia, Ich liebe Euch mehr, als Ihr Euch vorstellen könnt." Für die Mutter war damit alles klar: "Ich hörte, wie er über seine Töchter sprach und seine Liebe für sie - und ich sagte mir "Das ist es".




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