09. August 2007 16:45

IQ-Wert entscheidend 

Klügere haben weniger Sex

Schlaue Jugendliche denken nicht nur an das Eine: Einer US-Studie zufolge haben weniger intelligente Jugendliche mehr Sex als die Klügeren.

Klügere haben weniger Sex
© stock xchng (sxc.hu)

Mit steigendem Intelligenzquotienten (IQ) sinkt der Sexualtrieb, hat US-Professor Tylor Cowen aus Fairfax (Virginia) herausgefunden. Demnach sind Schüler (13 bis 18 Jahre) mit einem IQ von über 100 weitaus weniger an Sex-Spielchen interessiert als ihre Klassenkameraden mit einem IQ von 75 bis 90. Und das geht bis zum College-Alter so weiter. So gibt es an den Elite-Unis auch mehr Jungfrauen. Cowen: "Nur 59 Prozent aller Harvard-Studenten hatten schon Sex." Seine Erklärung: "Schlaue Menschen sind oft religiöser und wählerischer bezüglich ihrer Partner. Außerdem sind sie sich eher den Gefahren ungewollter Schwangerschaften bewusst". Interessant auch: Je anspruchsvoller das Fach, desto weniger Interesse an der "schönsten Nebensache der Welt". So waren unter den Kunststudenten ein, unter den Mathestudenten 83 Prozent noch Jungfrau.

Die Studie lässt sich auch auf Deutschland übertragen, bestätigt Konstanze Fakih. "Weniger intelligente Jugendliche versuchen ihr Selbstwertgefühl häufig über die erotische Schiene auszuleben", so die Berliner Psychologin. "Dumme sind eher am Fleischlichen interessiert. Sie essen gut, saufen gern, haben Sex - und sind dann abgesättigt. Schlaue Menschen holen sich Anerkennung eher über intellektuelle Leistungen."




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