12. Dezember 2008 14:52

Verweiblichung 

Männer bei Mensch und Tier vor dem Aussterben?

Die britische Umweltorganisation Chem Trust zeichnet ein düsteres Zukunftsszenario, zumindest für Männer. Es droht eine Verweiblichung der Erde.

Männer bei Mensch und Tier vor dem Aussterben?
© sxc

Die Erde wird immer weiblicher. Sowohl beim Menschen als auch bei den Tieren soll das männliche Geschlecht in Gefahr sein. Durch höhere Pestizidwerte und andere Chemikalien werden männliche Exemplare von fast jeder Spezies immer weiblicher. Davor warnt jetzt die britische Umweltorganisation Chem Trust.

Bei männlichen Amphibien, Vögeln, Reptilien und Fischen, aber auch bei Säugetieren werden offenbar immer mehr reduzierte Geschlechtesorgane festgestellt. Gleichzeitig berichten Experten von einer deutlichen Zunahme von Zwittern.

Noch gibt es diese Probleme nur in der Tierwelt, aber auch beim Menschen sind Schäden zu erwarten.

Chemikalien und Pestizide - sogenannte Weichmacher - stören die sexuelle Entwicklung der männlichen Exemplare. Manche verhindern die Produktion von Testosteron, andere imitieren das weibliche Sexualhormon Östrogen oder steigern dessen Wirkung.

Als Beispiel nennt eine Studie Otter-Männchen aus Großbritannien. Die Tiere haben wegen der hohen Pestizidwerte einen kleineren Penis als üblich. Diese Probleme gibt es aber nicht nur in Großbritannien, auch bei Eisbären oder Antilopen kann man dieses Phänomen beobachten.




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