21. März 2008 15:56

In der Antarktis 

Monsterquallen und Riesenschnecken entdeckt

Meeresbiologen haben bei ihrer Expedition in der Antarktis zahlreiche neue Meerestierarten gefunden.

Monsterquallen und Riesenschnecken entdeckt

Bei einer Expedition von Meeresbiologen in der Antarktis sind zahlreiche neue Tierarten entdeckt worden. Dabei staunten die Wissenschaftler über ungewöhnlich große Arten wie Quallen mit einer Tentakellänge von vier Metern, riesige Seesterne oder gewaltige Meeresschnecken.

30.000 Organismen
Während der 50-tägigen Expedition des neuseeländischen Forschungsschiffs Tangaroa sammelten die Forscher rund 30.000 Organismen. Die Fahrt ging über 3.200 Kilometer durch das Rossmeer. Die Reise war Teil des Programms zum Internationalen Polarjahr. Jetzt beginnt die Untersuchung der Ergebnisse und die eingehende Beschreibung der neuen Arten.

Ein Weichtierexperte entdeckte allein acht neue Arten von Mollusken. Ein anderer Kollege freute sich über acht neue Fischarten und Seelilienfelder, die sich über hunderte von Metern hinweg erstreckt haben.

Größe ist interessant
Die Ursachen für die Ausprägung besonders großer Meereslebewesen können sehr vielfältig sein. So kommen die niedrigen Wassertemperaturen und erhöhte Sauerstoffwerte ebenso als Gründe in Betracht wie die Abwesenheit von natürlichen Feinden oder eine besondere Langlebigkeit bestimmter Arten.




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