29. Dezember 2008 18:57

Studie 

Obama ist größtes Medienereignis seit 2000

Nichts und niemand war seit der Jahrhundertwende in den Medien so präsent wie Barack Obama. Seine Wahl "hat die Welt gefesselt".

Obama ist größtes Medienereignis seit 2000
© AP

Der designierte US-Präsident Barack Obama ist bisher das Medienereignis des neuen Jahrtausends. Über nichts und niemanden wurde so viel berichtet wie über die erfolgreiche Wahl Obamas. Über Obama wurde in etwa doppelt so viel berichtet, wie über alle anderen großen Ereignisse des neuen Jahrtausends. "Obama ist beispiellos. Er hat die Welt gefesselt", sagte Paul Payack, Chef des Instituts Global Language Monitor, das die Medien nach entsprechenden Artikeln durchforstete.

Für die Studie wurden weltweit Druckmedien, elektronische Medien und Internet-Blogs analysiert. Über allen thront die Wahl Obamas. Auf den Plätzen folgen Ereignisse wie der Irakkrieg, die olympischen Spiele in Peking, die globale Wirtschaftskrise, Hurrikan Katrina, der Tod Papst Johannes Paul II., die Anschläge auf das World Trade Center am 11. September 2001 und der Tsunami in Südostasien im Jahr 2004.

Insgesamt wurde über Barack Obama rund 250 Millionen Mal berichtet - er wurde alleine schon 750.000 Mal erwähnt, bevor er überhaupt als Kandidat aufgestellt war. Alle anderen großen Ereignisse in diesem Jahrhundert hätten zusammen nicht mal halb so viel Abdruck bekommen.




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