19. Februar 2008 12:18

EU-Studie 

Österreichs Autobahnen in Sachen Sicherheit unter EU-Schnitt

Autobahnfahren ist in Österreich gefährlicher als in vielen anderen EU-Staaten. Das geht aus einer aktuellen EU-Studie hervor.

Österreichs Autobahnen in Sachen Sicherheit unter EU-Schnitt
© APA

In Österreich sind Auf Autobahnen im Jahr 2006 80 Menschen ums Leben gekommen. Pro Milliarde gefahrener Autobahnkilometer sind das durchschnittlich 4,2 Tote - der EU-Schnitt liegt bei 3,7.

Die meisten Toten in Ungarn
Mit den sichersten Autobahnen kann sich die Schweiz brüsten, meiden sollten Autofahrer die ungarischen Highways, auf denen pro Milliarde Kilometer neun Menschen ihr Leben ließen. Das geht aus einer am Dienstag in Brüssel veröffentlichten Statistik des unabhängigen Europäischen Rates für Verkehrssicherheit (ETSC) hervor.

Platz zehn für Österreich
Österreich belegt im Ranking von insgesamt 19 erfassten Staaten Platz zehn. Besonders sicher können sich Autofahrer in der Schweiz, Dänemark, den Niederlanden und Großbritannien fühlen. Die hinteren Plätze in Sachen Autobahnsicherheit belegen vor Ungarn Spanien und Slowenien. Insgesamt sterben laut ETSC jährlich 3.200 Menschen auf den Autobahnen in den ausgewählten Ländern der Europäischen Union. Das sind allerdings nur acht Prozent der Gesamtzahl von Verkehrstoten.




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