23. August 2007 10:52

Baby im Zoo 

Panda-Mama hungert für Baby

Erster Ausflug des kleinen Bären: Mutter Yang Yang verließ die Wurfbox, um zu trinken

Panda-Mama hungert für Baby
© Zoo-Vienna

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Es nuckelt und es quiekt, schläft und isst: Das Panda-Baby von Schönbrunn hält seine Mutter ganz schön auf Trab. Und die junge Mama Yang Yang macht ihre Sache gut. So gut, dass sie sogar auf sich selbst vergisst: Seit der Geburt am 23. August liegt sie in ihrer Wurfbox und lässt ihr Kleines nicht aus den Augen. In dieser Zeit hat das Bärenweibchen weder gegessen noch getrunken, auch hat sie kein einziges Mal ihre Notdurft verrichtet.

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Am Dienstag war es aber so weit: Yang Yang nahm ihren winzigen Nachwuchs sanft in den Mund – und verließ erstmals seit einer Woche die Wurfbox. Nur fünf Minuten dauerte der Ausflug: Yang Yang trank schnell etwas Wasser, ihr Baby hielt sie inzwischen mit einer Pfote. Dann trottete sie wieder zurück in die künstliche Höhle.

Zwei Jahre Wien
Die Zukunft des Kleinen ist bereits fixiert: Es darf zwei Jahre in Wien bleiben, dann muss China über seinen weiteren Weg entscheiden. Dort werden Jungtiere im Alter von einem halben Jahr von ihrer Mutter getrennt und gehen mit eineinhalb ihre eigenen Wege in freier Wildbahn.

Die Eltern werden mindestens zehn Jahre in Wien bleiben. Aber auch danach stehen ihre Chancen nicht schlecht, dass sie nicht nach China heimkehren. Dass der ehrgeizige Wunsch des Direktors Helmut Pechlaner erfüllt wurde, machten die gemeinsam geplanten Forschungsprojekte möglich. Zudem lässt Schönbrunn einiges an Geld springen, damit die inselhaften Populationen durch Grundkauf mit Korridoren verbunden werden können.

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Zu den wissenschaftlichen Projekten in Schönbrunn gehört u.a. ein IQ-Test, der die Intelligenz der Großen Pandas überprüfen soll. Denn reine Pflanzenfresser gelten als nicht besonders hell. Dabei können es diese Großbären - und zu diesen gehören sie - teilweise mit Schimpansen aufnehmen. Wie diese sollen sie sich aus Schachteln eine Art Leiter bauen können, um an begehrte Leckerbissen heranzukommen.

Auch Koala-Bärin schwanger
Und auch bei den Koalabären im Schönbrunner Zoo stehen alle Zeichen auf Nachwuchs. Wie die Direktorin des Wiener Tiergartens, Dagmar Schratter verriet, dürfte das Koala-Weibchen Mirali schwanger sein. Das siebenjährige Tier hatte sich in den vergangenen Monaten drei Mal mit dem aus Schottland herbeigeholten Koala-Mann Chumbee gepaart. Ihr bisheriger Partner Bilyarra (9) hatte kein sexuelles Interesse gezeigt.




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