07. Oktober 2008 12:32

Norwegen 

Physik-Nobelpreis geht nach Japan und in die USA

Den Physik-Nobelpreis teilen sich ein Amerikaner und zwei Japaner. Sie erhalten 1 Mio Euro für die "spontane Symmetrie-Brechung.

Physik-Nobelpreis geht nach Japan und in die USA

Der Nobelpreis für Physik 2008 geht an den aus Japan stammenden US-Forscher Yoichiro Nambu vom Enrico Fermi Institute der University of Chicago sowie an die zwei japanischen Forscher, Makoto Kobayashi von der High Energy Accelerator Research Organization (KEK) in Tsukuba und Toshihide Maskawa vom Yukawa Institute for Theoretical Physics (YITP) der Kyoto University. Das gab die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm bekannt.

Geehrt werden die drei Forscher für ihre Forschungsarbeit aus dem Bereich der subatomaren Physik, im Speziellen für die Entdeckung des Mechanismus der "spontanen Symmetrie-Brechung" und dem "Ursprung dieses Phänomens, das die Existenz von mindestens drei Quark-Familien vorhersagt". Die Ehrung, die zur einen Hälfte an Nambu geht, während sich die andere Hälfte Kobayashi und Maskawa teilen, ist wie im Vorjahr mit zehn Millionen Kronen (rund eine Mio. Euro) dotiert und wird am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel, in Stockholm überreicht.

Im Vorjahr ging der Physik-Nobelpreis an den deutschen Wissenschafter Peter Grünberg und den französischen Forscher Albert Fert. Sie wurden für ihre 1988 erfolgte Entdeckung eines völlig neuen physikalischen Effekts, den sogenannten GMR- oder Riesenmagnetowiderstands-Effekt, geehrt. Mit dessen Hilfe konnte die Computer-Festplattenkapazität in den vergangenen Jahren erheblich gesteigert werden.




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