14. Jänner 2009 10:06

Neue Studie 

Rückstände auf Gentech-Pflanzen töten Zellen

Die menschlichen Zellen starben einer Studie zufolge innerhalb von 24 Stunden - Bestenfalls wurde "nur" die DNA geschädigt.

Rückstände auf Gentech-Pflanzen töten Zellen

Rückstände des Glyfosat-Herbizids "Roundup", die bei den meisten auf dem Markt befindlichen Gentech-Lebens- und Futtermitteln nachweisbar sind, können bei menschlichen Zellen schädlich und sogar tödlich wirken - selbst bei sehr niedrigen Mengen. Das ergibt eine französische Studie der Universität Caen.

Weg mit Gentech
Damit liegt eine weitere Untersuchung zur Gefährlichkeit von Gentechnik für Mensch und Tier vor. GLOBAL 2000 fordert jetzt von SPÖ-Gesundheitsminister Alois Stöger, umgehend den Einsatz von Gentech-Futtermitteln in Österreich zu unterbinden. Außerdem sollten gentechfreie Futtermittel in den Kriterienkatalog für das Gütesiegel der AMA aufgenommen werden.

Zellsterben in nur 24 Stunden
Unter dem Handelsnamen "Roundup" vertreibt der Chemiekonzern Monsanto dieses Totalherbizid. Das französische Forscher-Team untersuchte die Wirkung von vier Herbiziden in der Zusammensetzung des Monsanto-Produkts auf unterschiedliche menschliche Zellgruppen. Trotz einer 100.000-fachen Verdünnung führte der Einsatz zu einem völligen Zellsterben in nur 24 Stunden, er blockierte die Zellatmung und verursachte DNA-Schäden.

Rückstände legal
Die meisten Gentech-Pflanzen enthalten der Umweltorganisation zufolge Rückstände auf oder über dem untersuchten Niveau. Rückstände in dieser Konzentration sind nach EU-Gesetzgebung aber für Lebens- und Futtermittel erlaubt. In österreichischen Futtertrögen landen jährlich ca. 550.000 Tonnen Gentech-Soja.

Global 2000 kritisiert einmal mehr, dass das europäische Zulassungsverfahren die Konsumenten nicht vor den Risiken der Gentechnik schütze.




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