15. Jänner 2008 14:57

Antrag gescheitert 

Schimpanse "Hiasl" ist kein Mensch

Der Verein gegen Tierfabriken (VGT) ist mit seinen Bemühungen, den Schimpansen "Hiasl" juristisch zu einem Menschen erklären zu lassen, erneut gescheitert.

Schimpanse "Hiasl" ist kein Mensch
© www.vgt.at

Versucht wurde dies über das juristische Konstrukt, dem im Wiener Tierschutzhaus in Vösendorf lebenden Affen einen Sachwalter beizustellen. Nachdem dies an Bezirks- und Landesgericht gescheitert war, blitzte man nun auch beim Obersten Gerichtshof (OGH) ab.

Der außerordentliche Revisionsrekurs sei abgelehnt worden, weil der Antragsteller nach Ansicht des OGH dazu nicht befugt sei, hieß es am Dienstag in einer Aussendung des Vereins. "Die Gerichte haben sich erfolgreich davor gedrückt, zur so wesentlichen Frage Stellung zu nehmen, ob der Schimpanse eine Sache oder eine Person ist", so Obmann Martin Balluch - und das, obwohl man vier wissenschaftliche Expertisen vorgelegt habe. Der VGT sieht das Recht auf ein faires Verfahren verletzt und will nun den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anrufen.




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